zr-4 Geschichte der Ärenzzüge. Buchll. Kap.XVIII.
Der Untergang der großen Pilgerheere in Paphlagonienhatte den Haß aller abendländischen Ritter und vornehmlichderer, welche das gelobte Land wider die Heiden bewahrten,von neuen auf das heftigste gegen den Kaiser Alexius enttzündet. Wenn auch der Untergang dieser Heere ihrer Unbe-sonnenheit zugcschrieben werden mußte, durch ein ihnen un-bekanntes Gebirgland, unter der steten Verfolgung der leich-ten türkischen Scharen, gegen welche bcy der Begünstigungihrer Angriffe durch die Dichtigkeit der Wälder und die Un-zugänglichkeit der Felsen keine menschliche Gewalt und Ta-pferkeit schützen konnte, nach Bagdad Vordringen zu wollen;wenn es auch klar genug war, daß die Türken nicht erst durchDie Griechen aufgefordert werden durften, um Verderben»md Tod über die christlichen Heere zu bringen, welche dietürkische Herrschaft zu vernichten drohten; so herrschte gleich-wohl bey den meisten Pilgern, welche dem Verderben ent-gangenwaren, die festeste Ueberzeugung, daß der KaiserAlexius der Mörder ihrer Brüder fey. Sie behaupteten mitder größten Sicherheit, daß der oströmische Herrscher heimlichden Türken Nachricht von dem Zuge der Pilger durch Klein-asien gegeben und sie aufgcfordert hatte, die Christen zu ver-derben, und daß der Graf Raimund von ihm erkauft undder griechische Feldherr Tzitas absichtlich und auf seinesHerrn Geheiß das erste Heer auf die Schlachtbank der Türkengeführt hätten ^). Die wenigen Stimmen derer, welche die-sen ungerechtenBeschuldigungen widersprachen, mußten unter
y) Diese Beschuldigung sprichtselbst der milde Wilhelm vonLyrus mit sehr harten WortenauS. sr-rd. x. iZ.) Dagegen ent-schuldigt AlbertvonÄix (viil.
46.) den Kaiser mit den Erunden,welche jedem Unbefangenen sich dav-bieken musiten. Sehr vorsichtig drucktsich daS I?ragmenrum UistoriaoI?iLnctcLo (kconeil ckes Uisk. " 0 , XII.