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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
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König Balduin l.

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Seitenthürme durch die Last seines Falles in Trümmern. 2. Chr-Schon versuchte Tankred mit seinen tapfcrn Streitern untereinem Schilbdach in die Burg cinzudringen; aber bey demtapfer» Widerstande der Belagerten, welche mit einemschrecklichen Pfeilregen die Stürmenden empfingen, ver-mochten die christlichen Streiter es nicht, die hohen Stein-haufen der gestürzten Thürme zu ersteigen Doch schienjetzt die Burg der Beharrlichkeit Tankreds nicht lange mehrwiderstehen zu können. Dadurch geschreckt und von schmerz-licher Reue des Friedensbruchs ergriffen, schickte Rodvanan Tankred Friedensboten und ließ ihm zwanzig tausendGoldstücke anbicten, wenn er von Atsareb ablassen wolle.Tankrcd aber erwiederte den Boten r er habe bereits mehr alsdreyßig tausend Goldstücke auf die Belagerung der Burgverwendet; wenn Rodvan ihm diese Summe ersetze und au-ßerdem alle noch zu Haleb in Fesseln gehaltene Christenscla-ven, welche in die Gewalt der Türken gekommen, seit evüber Antiochien gebiete, freylasse, dann wolle er von Atsa-reb abziehen. Der türkische Fürst, im Vertrauen auf dieTapferkeit seiner Getreuen, welche bisher der heftigsten Be-rcnnung männlich widerstanden, und in der Hoffnung, daß, noch ein glücklicher Zufall die Burg befreyen werde, wei-gerte sich, jene Bedingungen zu gewahren. Doch bald her-nach, als die Lebensmittel zu mangeln anfingen und dieHeftigkeit der Belagerung nicht nachließ, wurden die Bela-gerten von solcher Mutlosigkeit ergriffen, daß viele heimlichdie Burg verließen und zu den Franken übergingen. Auch

4°) So weit nach Albert vonAix (XI. -iZ 45.). Das Uebrigenach den morgenlänLischen Schrift-stellern , welche im Ganzen mit demII. Band.

abendländischen Schriftsteller zusam-menstimmen, vornehmlich nach Ke-maleddin, der hier viele merkwür-dige einzelne Umstände miilhcil».

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