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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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König Balduin I.

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Zlpamea an, von welchen sie gerufen waren. Dann durch- J.^khe.brachen sic die Mauer der auf einem Berge gelegenen Burgvon Apamea und drangen in sie ein, worauf Chalaf, alser auf dem Gipfel des Bergs der Feste die Feinde erblickte,ihnen entgegen ging, aber bald von einem Spieße getroffenwurde. Da er sich nun im Grimme mitten unter die Mörderstürzte, so warf ihn ein Lanzenstoß zu Boden. Auch vonseinen Söhnen wurden einige ermordet, die andern entflohennach Damaskus. Rodvan, Fürst von Haleb, der Freundder meuchelmörderischen Assasincn-Sekte, wurde als Herrvon Apamea ausgerufcn und der Jsmaelite Abu Taher nahmseinen Sitz auf der Burg.

Also erzählt Kemaleddin, ein glaubwürdiger muselmän-nifcherOeschichtschrciber, in seiner Geschichte von Haleb. Devchristliche Geschichtschreiber Albert von Aip aber berichtet, Cha-laf fey von Abu Taher hinterlistig zu einem Gastmahl geladenund wahrend desselben ermordet worden, bloß deswegen,weil er christliche und andere fremde Miethsoldaten sehr be-günstigt habe. Wenigstens irrt aber Albert in der Angabe,daß Abu Taher in dem Dienste des Chalaf gewesen fey.

Schon damals kam Tankred im Anfänge der Fasten vordie Stadt, in der Hoffnung, sie zu erobern; doch täuschteihn diese Hoffnung und durch eine Belagerung von drey Wo-chen drang er nur dem Abu Taher eine ansehnliche Schatzungab. Die christlichen Einwohner von Apamea hatten denFürsten von Antiochien gerufen und ihm die Uebergabe derStadt angeboren, weil Abu Taher aus Mistrauen gegen sieneue Truppen von Haleb hatte kommen lassen, welche er anStricken auf die Mauer der Burg zog; aber theils aus Furchtvor Abu Taher, theils durch Schmeicheleyen von ihm ge-wonnen, öffneten sie ihm dennoch die Thore nicht. Baldn. Ba»d. S