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nungcn Tankreds wieder, lind eine ansehnliche Schar tapfe-rer Ritter und Fußkncchte war wieder seines Winksgewärtig.
Trobe- Durch einen Sieg, welchen Tankrcd durch die vereinigteNvE,r.Macht des Fürstcnthums Antiochien und der Grafschaft^11-2!' Edcssa über Rodvan errang, gewann er fast alles Verlornewieder. Als Rodvan ausgezogen war, um dem Kadi EbnAmmar von Tripolis gegen den Grafen Raimund zu helfenund auch mit den antiochischen Christen zu streiten und ihnenwo möglich Antiochien selbst abzugewinnen, so versammelteTankrcd alle antiochischen Ritter und Fußknechte und die vonTcttbascher, Marasch und Edessa; der Patriarch ermahntedie Streiter in begeisterter Rede, nicht vor der Menge derFeinde zu erzittern. Hierauf wurde ein dreytägiges Fastenangekündigt und gehalten. So mit geistlicher Tröstung ge-stärkt, zogen sie an die Brücke über den Fluß Farfar, über-nachteten daselbst und rückten dann vor Artasia. Sie be-gannen alsbald die Stadt mit großer Gewalt zu bcrennenr-.Nniv. und die Mauern und Thürme zu erschüttern. Nicht langehernach aber, als Rodvan mit allen streitbaren Männernseines Fürstcnthums und der Miliz von Haleb, zwanzigtausenden z» Fuß und zehn tausenden zu Pferde, der StadtArtasia zu Hülfe kam, ritten ihm die christlichen Ritter miterhobenen Panncrn und geordneten Scharen entgegen. Umdie dritte Tagesstunde begann der Kampfund um die neunteStunde hatten die Streiter Gottes durch Tankrcds klugeAnordnung den vollkommensten Sieg gewonnen. Eine sehrsteinige, den Rossen äußerst beschwerliche Ebne trennte beydeHeere. Tankrcd, dieß benutzend, nahm eine solche Stel-lung, daß die türkischen Reiter, um ihn anzngreifen, mitunsäglicher Mühe die Schwierigkeiten des Weges über diese