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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
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rr6 Geschichte der Kee uzzüge. Buch II. Kap. XV.

uud die Waren zum Verkauf auszulegcn; als sie sich dessenweigerten, ließ er sie greifen und ihre Kisten öffnen. Sichelsie enthielten glanzende Waffen für die fünfhundert Sarace-, nen und ein mit Gold und Edelsteinen geziertes Schlachthornvon nie gesehener Arbeit und Einrichtung. Hierauf wur-den nach dem Rathc Eustachs von Cäfarea und Sidon alleSaracenen gctödtet, mit Ausnahme eines einzigen, dem dasLeben geschenkt wurde unter der Bedingung, daß er den Plandes Betrugs verrathe. Dieser bekannte, sie hatten zur Ab-sicht gehabt, zu gehöriger Zeit mit den in den Kisten enthal-tenen Waffen sich zu bewaffnen und des Thores sich zu be-mächtigen; wenn sie alsdann mit jenem Schlachthorn ge-blasen hatten, so würde dieß das Zeichen für die indeß ausAskalon hcrbeygckommcnen Bewaffneten gewesen seyn,durch das von ihnen geöffnete Thor in Jerusalem einzu-dringen 5°).

Lo) Lg. XI. zz Z7.

vnib. Ldb. S. ZZy. ES ist eineseltsame Verschiedenheit in den An-gaben dieser beydcn Schriftsteller.Nach Albert von A i x meinte eSder Emir von Askalon wirklich voll-kommen aufrichtig mit den Christen/und Balduin beging darin einenFehler/ Last er eine zu geringe An-zahl von Rittern nach Askalonschickt«/ wodurch cs denn geschah/dast der Emir selbst eben so von Lenägyptischen Saracenen erschlagenwurde/ als die christlichen Ritter.Euibert erwähnt einer Uebcrgabevon ASkalon nicht/ sondern erzähltnur von dem Handelsverträge / vonder Anwesenheit des Emirs zu .Jeru-salem und von der Kriegslist, wozudi« Warenkisten benutzt wurden;

auch der Hinrichtung deS EmirSwird nicht von ihm gedacht. Wirwissen zwar nicht, ob noch derEmir in Askalon gebot, welcher mitGottfried befreundet war (oben S.4g. 44,), aber auf keinen Fall ist cSwahrscheinlich, dass er in redlicherAbsicht drei) hundert Rittern dieThore von Askalon übergeben habe,wie Albert erzählt, zu einer Zeit, daer die Ankunft eines Heers aus Ae-gypten erwarten muhte. Daherscheint uns die Nachricht EuibcrtSwahrscheinlicher, das, der Emir zueben der Zeit, wo er mir den Chri-sten den Handelsvertrag einging,den Chalisen aufgefordcrt Habs, einHeer nach Syrien zu schicken. Uc-brigcnS mag es gegründet seyn, wasAlbert erzählt, dgp der Emir von