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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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König Balduin I.

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nem die Leibwache der Waräger zu ergänzen. Die übrigenkehrten mit ihrem Könige zu Land durch Ungern, Deutsch-land und Dänemark heim. In Dänemark fand Sigurdseine Mutter Margaretha Freedkolle, eine Engländerin, mitwelcher ihn sein Vater Magnus außer der Ehe erzeugt, inden Armen des dänischen Königs Niels; noch in Däne-mark nahm er Malafried, die Tochter des russischen KönigsHarald von Holmgard und Schwester der Gemahlin des dä-nischen Herzogs Kanut, zur Gemahlin. Mit ihr begab ersich nach Norwegen, und erfüllte, was er für das heiligeKreuz dem Patriarchen zu Jerusalem gelobt hatte. In demWikinger Gesetze theilte er der Kirche den Zehnten in seinemReiche zu. Zur Aufbewahrung der andern Reliquien, welcheer auf seiner Wallfahrt für sich gesammelt, baute er eineKirche in Konghalla, in welcher er auch eine kostbare mit fei-nem Golde und Edelgesteinen gezierte Altartafcl, welche er inGriechenland erworben, aufrichtete, damit die heiligen Re-liquien diese Festung und mit ihr das ganze Reich durch ihreWunderkraft schützen möchten. Aber übrigens führte Si-gurd, welcher wegen seiner Pilgerfahrt Jorsalafar d. i. devJernsalcmfahrcr, genannt wurde, seit seiner Rückkehr kei-nen frommen Wandel, sondern lebte in unkeuscher Wollustmit Weibern und Mädchen, er verstieß noch im Alterseine treue Gemahlin Malafried und nahm an ihrer Statteine Norwegerin Cäcilia zur Gemahlin; als er im neun-zehnten Jahr nach seiner Heimkehr starb, hinterlicß er nureinen Sohn, Magnus, welcher ihm von Vorghild geborenworden, die er mit Gewalt gezwungen hatte, seiner unzüch-tigen Lust zu dienen

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im.

I- Chr.1130.

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