fand Togthckin, da er mit seinem Heere vor Sidon kam, dieChristen nicht mehr; aber auch die Thorc von Sidon warenverschlossen und die Sidonicr verweigerten ihm die Bezahlungder versprochenen dreyßig tausend Goldstücke, worauf Tog-thekin zehn Tage lang die Stadt bedrängte, selbst denKönig Balduin zur gemeinschaftlichen Belagerung hcrbeyzn-rufen drohend, bis endlich die Sidonier ihm neun tausendGoldstücke bezahlten. Auch der König Balduin gab hernachden Sidoniern Waffenstillstand für Geld ^), und sch^eseine Waffen gegen Tripolis und Berytus.
Bald nach der Eroberung dieser beyden Seestädte kameine Flotte mit tapfern und edeln norwegischen Pilgern unterdem Könige Sigurd Magnus-Sohn an die syrische Küste.
Zu der Zeit, da nach dem Tode des norwegischen Kö-nigs Magnus Barvod (Barfuß), der auf einem Zuge widerIrland gefallen war (im I. iioz), Sigurd, welcher dasfrüher von seinem Vater ihm zugetheilte Reich der orkneyi-scheuInsel verlassen hatte, und Eystein, des Magnus Söhne,und Olaf, des Sigris von Wicke Sohn, gemeinschaftlichdas norwegische Reich regierten, kamen die ersten norwegi-schen Kreuzfahrer "), mit vielen Heiligthümern und reichen
42) LII>. Ly. X. 4 L — AZ. dcSWaffenstillstandes nyt Sidon erwähntderselbe Schriftsteller XI. 11.
43 ) S. lorfaei Hist. Xorvv.(lax. 4 — 6. Di 12 sä. Hier. Orcnrä.r- 85 . Gebhard! Geschichte vonNorwegen (Hall. allg. Wcltgcsch. LH.xxxil.) S. izy. flgd. Gebhardi be-hauptet (S. 142 ), der erste, wel-cher unter allen Normänncrn, Schwe-den und Dänen das Kreuz genom-men habe, sei, Altgmund Skopte ge-
wesen , welcher im I. ivyy. steh zurMccrfahrt nach dem gelobten Landeentschloß, als der König MagnusBarfuß ihm die Rettung seines Le-bens, welche Augmund mit Gefahrseines eignen Lebens bewirkte, in derSchlacht gegen den GothenkönigIngo bey Foxcrne, indem er desKönigs Magnus rothen Waffenrockanlcgte, mit Undank vergalt, undnicht einmal den Bann aufhebenwollte, welchen er auf Augmund undseinen Vater, wegen einiger könig-