König Balduin l.
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nopei lud, wo er, wie sein Vater, dem römischen Kaiser denEid der Treue schwur.
Mit solchem eigennützigen Sinn entzündete Bertramauch in Syrien das Feuer heftiger Zwietracht. Sobald evjm Hafen von St. Simeon, über welchen Tankred gebot,gelandet war, sandte er nach Antiochien und lud den Für-sten Tankrcd zu einer Unterredung, zu welcher dieser in statt-licher Begleitung seiner angesehensten Ritter kam. Nach-dem die erste Nacht in Fröhlichkeit zugebracht worden, tratBertram am andern Tage, zwar in Freundlichkeit und Sanft-muth ^), mit der Zumuthung auf, Tankred möge ihm denAntheil von Antiochien zurückgeben, welchen sein VaterRaimund Key der Eroberung der Stadt in Besitz genommen;damit erneuerte Bertram höchst unbesonnen einen Streit,welcher schon die Fürsten des großen Pilgerheers zum Ver-derben des Volkes entzweyt hatte. Gleichwohl war Tan-krcd, seinen freundlichen Worten nachgebend, bereit, seinBegehren zu erfüllen, wenn Bertram ihm dagegen helfenwolle zur Wiedcrcroberung der Stadt Mamistra, welche dieArmenier kürzlich den Griechen verrathen hatten. Als aberBertram den Eid der Treue, welchen er dem Kaiser Alexiusgeschworen, nicht ohne Grund vorschützend, wider die Grie-chen zu streiten sich weigerte, und nur zur gemeinschaftlichenBelagerung von Dschabalah, einer saracenischen Stadt sicherbot, auch dabcy, aller Vorstellungen Tankreds ungeachtet,beharrtc, so wurde dieser so ergrimmt, daß er nicht nur dem
inilitkuis ^recarus esr, nr lianoxartem ^ntioclinre, «inain xarer5nus in iinroirn civitatis ^rior in-vaserat, kii-i rcrnrnvre non rekn»
rarer. ^.4. Vgl. Th. I. S.
227. 241. 246. Wilhelm von Tyrn§erwähnt dleseS StreitS mit Lankretznichts