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iy4 Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap.XV.
dem umlagerte zuerst Akka oder Ptolemais, bald nach demUntergange eines großen Theils der Flotte von dreyhundertSchiffen, auf welcher Wilhelm von Poitou und viele andereedle Ritter zurück kehrten. Denn der Besitz dieser Stadtwar den Lateinern vor allen wichtig, wegen ihres trefflichenHafens, welcher von den Mauern der Stadt selbst umschlos-sen, den Schiffen die größte Sicherheit gewährte *°). FünfWochen lang stand der König mit einem Heere von fünfTau-send Streitern vor der Stadt und beschoß ihre Mauren mitmancherley Velagerungszeng. Unter seinen Rittern verstandReinhold dieKunst, die Wurfmaschinen zu richten, so trefflich,daß er mehr als hundert und fünfzig Saracencn auf derMauer tödtete. Gleichwohl lernten die Ritter einsehcn, daßein Seehafen auch mit der größten Tapferkeit allein durcheine Belagerung zu Lande nicht wohl erobert werden könne.Schon war der Muth der Saracencn durch Hunger und dieunermüdete Bestürmung der Belagerer so gesunken, daß sie,wie Balduin von drey Ueberläufcrn vernahm, die Stadt zuübergeben beschlossen hatten, als zwölf Schiffe und unterdiesen ein sehr großes, welches fünfhundert Bewaffnetefaßte, von Tyrus und Tripolis der Stadt Akka zu Hülfe ka-men. Nun hob sich wiederum der Muth der Saraccnen;
io) üiat antcm, fügt Fulcher vonChartres (oax. so.) noliis vrlste nc-ccssaiia, guoniam incer ei yorrusasteo tttilis, nt irttra moenia Le-vitra Itavcr gnam xltirimar »»neconoixere valent. Eben so Wil-helm von Tyrus (X. öS.): xorrum
ndi trangtriilam xossit navibnsxracbero Llationom. Don demMeerbusen, welcher den Hafen bildetund jetzt sehr verschlammt ist (P o-
cocke Beschreibung des Morgen-landes Th- II. S. 77 ) erstreckte sichdamals ein Arm bis innerhalb derStadt und bildete so gleichsam nocheinen zweyten innern Hafen. AuchEdrisi, welchen Abulfeda an-fuhrt Cond». 8vr. eä. Xoitler i-. g;.Anni. 26. Soiriiir. Inst, geoxr astvit. Sal. voo. -Voca) sagt: „Akkahat einen Hafen innerhalb derStadl".