lÜ4 Geschichte der Kre uzzüge. Buch II. Kap. XIV.
Vierzehntes Kapitel.
^n dem Sommer jedes Jahres bestanden die christlichen Rit-ter einen bald mehr bald minder gefährlichen Kampf mit denSaracenen, welche im Frühling aus Aegypten zum Streitwider die Christen nach Syrien zogen, und selbst im Wintergenossen sic selten der Ruhe. Wenn aber im Winter dieWaffen geruht hatten, so sammelten sich dann im Frühlingdesto gewisser die mohrischen und arabischen Krieger desCha-lifen von Aegypten bcy Askalon zum Kampfe wider die Ritterdes Kreuzes, wahrend zugleich in den Hafen von Askalonoder Vcrytus, Sidon, Tyrus oder Ptolemais eine ägypti-sche Flotte erschien, welche den Pilgern aus dem Abendlandsden Zugang zu der syrischen Küste wehrte oder den Verkehrzwischen Aegypten und den ägyptischen Städten von Syriensicherte oder endlich die wenigen Seestädte der Christen be-drohte. Darum versammelten sich im Anfänge jedes Früh-lings die christlichen Ritter mit ihren Knechten an den Grän-zen des Landes, den Angriff der Heiden erwartend. , BcyRama oder Joppe geschah gewöhnlich der Kampf wid^r dieägyptische Macht. Von der andern Seite drohte das Reichvon Damaskus, welches Malek Dokak mit Unterstützungseines Regierungsverwesers oder Athabek Togthckin kraftvoll2-^Chr. verwaltete; und auch nach dem Tode des Malek Dokak, dernur Einen Sohn, Thuthusch, in zartem Alter hinterlicß,