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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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142 Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap. XII.

2. Cl,r. Metall und kostbaren Kleidern wurden von den Türken

II2I.

geraubt.

Unter den Entflohenen hatte der Graf Wilhelm von Re-vers das traurigste Schicksal. Er nahm in Germanicopoliszwölf Turcopulen, damit sic ihn auf sicherer Straße bis nachAntiochien geleiten möchten; denn er wollte jetzt auf gerademWege zum heiligen Grabe wallfahrten- Die Turcopulenaber führten ihn in eine wüste und abgelegene Gegend,nahmen ihm und seiner geringen Begleitung durch tückischenUeberfall ihre Rosse, Waffen, ritterliche Kleidung und alles,was sie auf der Flucht vor den Türken gerettet hatten.Dann eilten diese Räuber auf heimlichen Wegen nach Ger-manicopolis zurück, nackend und hülflos die armen Ritterzurücklassend. Doch Wilhelm von Revers und seine Rittersetzten in ärmlicher Kleidung ihren Weg fort und kamen nachAntiochien, wo Tankred sich ihrer annahm, wie es einemedcln Ritter und wahren Kreuzesbruder geziemte. Denn erpflegte sic nicht nur und beherbergte sie bis zum nächsten Früh-ling, wo sie weiter nach Jerusalem ziehen kennten, sondernschenkte ihnen auch ritterliche Kleider und Rosse und Maul-thicre, deren sie zur Fortsetzung ihrer Pilgerfahrt be-durften ^).

Am unrühmlichsten war der Untergang des drittenHeers, welches gleichfalls nach dem Veyspiele der beyden an-dern Heere Bagdad zu erobern beschlossen hatte; denn eswurde sogar ohne bedeutenden Kampf mit den Ungläubigenvernichtet. Als Wilhelm, Graf von Poitou und Herzogvon Aquitanien, den auch Hugo der Große, des Königs von

62 ) ^.11). ^117. Zr. ZZ.) kLäri1i>IiL Oaäoiii.. LZe.-la 1'sncr.

c. 147.