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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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128 Geschichte der Kreuzzüge. BuchII. Kap.XII.

,,d gewaltigem Pfcilregen nach ihrer Weise anfielen, so nah-men alle longobardische Ritter auf das schnellste die Fluchtund gaben das arme Fußvolk preis, dessen die Türken mehrals Tausend erschlugen. Darüber entstand am andern Tageein heftiger Streit im Lager der Wallbrüdcr. Die französi-schen Fürsten schalten die übermüthigen un^, hoffartigen Lon-gvbarden feige und unfähig die Nachhut zu halten und be-schlossen dieselbe andern zu übertragen. Doch niemand erbotsich an diesem Tage sie zu übernehmen als allein der HerzogStephan von Burgund, welcher mit fünf hundert Helmendie Armen und Kranken gegen die Feinde so macker schützte,daß keiner davon umkam. Am andern Tage traf die ReiheDer Nachhut den Grafen Raimund, welcher, vielleichtlim seine Treue und Redlichkeit den Wallbrüdern zu erpro-ben, dieses gefährlichen Postens mit großer Wachsamkeitwartete. Unr die neunte Tagesstunde wurde er von siebenhundert Türken angegriffen, aber erwehrte sich männlich undverlor außer einigen Verwundeten, nur drcy Mann imKampfe Als aber die Türken zu heftig ihn drängten,schickte er schnell sieben Ritter zu dem großen Heer, welchesbereits sieben Meilen weit vorgerückt war, und forderteHülfe. Fehn tausend gepanzerte Ritter eilten sogleich herbcy,rn der Meinung, das große Türkenhcer sey dort versammelt;worauf die türkischen Scharen sich in das Gebirge verbargen.Raimund aber und die zehn tausend Ritter schlossen sich hier-auf dem Heere wieder an, und seit diesem Tage zog dasganze Heer ungetrennt. Die Longobarden aber gedachtenden Franzosen die Schimpfreden, welche jene gegen sie we-gen der schlecht gehaltenen Nachhut ausgcstoßen hatten.

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