König Balduin k.'
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wiederum der Eifer für den Weg des Herrn viele wackere 2-^se.Ritter. So wie Urban nach dem Concilium zu Cler-mont/ an vielen Orten mit kräftiger Rede das angefangeneWerk befestigt hatte, also forderte auch Paschalis die Bi-schöfe, Fürsten und Ritter auf, für das heilige Grab sichzu waffnen, und belegte alle diejenigen mit dem Bann,welche schon zu Urbans Zeiten das Kreuz genommen, aber ihrGelübde nicht erfüllt hatten ^). Die Kirche nährte den Ei-fer der Murhigen, so wie sie die Reue der Feigen stärkte.
Viele, welche, klcinmüthig geworden durch die Gefahren undMühseligkeiten auf dem Wege, ihre Brüder verlassen hatten,che das Heiligthum gewonnen wurde und ihr Gelübde er-füllt war, schmerzte die Schande, welche in ihrer Heimathauf ihnen lastete; diese hatten voll Sehnsucht der Gelegenheitgeharrt, im tapferv Kampfe mit den Saracenen die Schmachder früher» Feigheit zu vertilgen, und sie bewaffneten sichjetzt aufs neue für den Heiland. In allen christlichen Landensah man Rüstungen fast wie zu jener Zeit, da von Peter demEinsiedler, Gottfried von Bouillon und den andern Heldendas Panier zum Streit für Gott erhoben wurde. Es waff-ncren sich aber in Italien der mailändische Erzbischof An-selm von Duys, der Bischof von Pavia und andre italiänischeBischöfe, die beyden Grafen Albert und Guido von Blandraz,ein tapfres Brüderpaar, deren Schwestcrsohn Otto Altaspata,
Hugo von Montbecl und GrafWigbert von Parma. Viele deredelsten mailändischen Jünglinge, obwohl selbst ein Presby-
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