König Balduin I.
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bcn sollten, wurde Balduin noch mehr ergrimmt und drohteden ganzen Schatz der Kirche aufzuhcben, ja selbst das Goldvom Altar des heiligen Grabes zu nehmen und zum Nutzender kämpfenden Wallbrüdcr anzuivenden, auf baß künftignicht mehr faule und schwelgerische Pfaffen damit ihre Bau-che füllen könnten, während Ritter und Volk darbten.
Zu seiner Zeit, wenn die Macht der Saraccncn vcunchcetworden sey, werde er alles genommene gebührend der Kirchewieder erstatten. Durch die Vermittelung des päpstlichenLegaten wurden zwar die erbitterten Ecmüthcr beruhigt undder Patriarch gelobte, drcyßig Ritter zu besolden; aller alleHoffnung zum wahren Frieden zwischen dem König und demPatriarchen verschwand seit diesem Tage. Der Patriarchbehielt nach einiger Zeit den versprochenen Sold der Ritterzurück und verließ Jerusalem. Nachdem er den Winter inJoppe zugebracht, begab er sich im März des folgenden Iah- -i°s.res nach Antiochien zu Tankrcd. Seine Kämmerer aberwurde» gefangen und mit Drohungen und Schlägen gezwun-gen den Ort anzugebcn, wo er sein Gold und Silber ver-scharrt habe 2). Mehr als zwanzig tausend Goldstücke undeine unermeßliche Menge Silbers soll gefunden seyn, welchesalles zum Solde des Heeres angewcndet wurde. Der LegatMoritz verließ den Patriarchen Dagobert in der Noch, bliebbeym Könige und freute sich der Ehre, welche ihm derselbebewies
Doch alle Schatze, welche Balduin dem Patriarchennahm, reichten nicht hin, um ein zahlreiches Heer zum kräft
9) Minis verderumgue teiroii- gleich er des Könige Partei» halt, s»
Uns. 7 t, Id. ^.gueus. VII. 6r. verschweigt er die Ungerechtigkeiten
des Königs doch nicht. Der Capcl-lan des Königs, F nlche r, schweigtlieber ganz von diesem Streit.
io) Diesen Streit erzählt nurI^td. 9 uw ir s. VII. 27 - 62. Ob-