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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
105
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König Balduin I.

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der nach Joppe, der Legat aber und der Patriarch kehrten I. M.nach Jerusalem zurück.

So unerschrocken der Patriarch bey der Erstürmung vonCäsarea alle Pflichten seines Amtes erfüllt hatte, denn mitdem weißen Priesterklcide angethan und oas Kreuz des Herrntragend hatte er die Streiter für den Herrn an die Mauernder Stadt geführt, so loderte dennoch des Königs Haß ge-gen ihn, genährt durch des Erzdiakonus Arnulf Eingebun-gen, von Neuem auf. Denn Arnulf gewann mit jedemTage des Königs Vertrauen mehr, und dieser stärkte ihn zudieser Zeit in dem Entschluß, von dem bedrängten PfaffenGeld zu erpressen und damit seinem eignen Geldmangel ab-zuhelfen. Denn viele Ritter harten nur mit Mühe sich zudem letzten Zuge von Joppe gegen Askalon bewegen lassen,und versagten nunmehr dem Könige ganz den fernern Dienst,weil er ihnen ihren Sold nicht zu bezahlen vermochte. Indieser Noch begab sich Balduin nach Jerusalem und ver-langte von dem Patriarchen, ihm von den Gaben derGläubigen soviel mitzurhcilcn als nöthig sei), um die Forde-rung der Ritter zu befriedigen und sie wiederum für die Be-schirmung des Heiligthums zu gewinnen. Der Patriarchsuchte nur um Frist bis zum folgenden Tage nach und brachtezweyhundert Mark Silbers, welche für die dienenden Brü-der bestimmt waren, versichernd, oieß sey das einzige Geld,was er besitze. Der König glaubte der Versicherung Dago-berts, bis Arnulf ihm anzeigtc, daß er und viele andre ge-wiß müßten, wie bereits die Kirche von Jerusalem unermeß-liche Schätze besitze, welche der habsüchtige Patriarch thcilsin seinen Schränken verborgen halte, theils sich zuqeeigncthabe und verprasse. Nun aber entbrannte der Zorn Baiduinsgegen Dagobert desto heftiger und er verlangte mit heftigen