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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Balduin I.

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öonnöthcn, da die Abendländischen Kreuzcsritter anstatt des 2-^r.heiligen Feuers die Christen in Jerusalem schützten. DerPatriarch aber gebot allen, am Abend die Kirche zu verlas-sen , damit keine Unreinheit weder an einem Manne noch aneinem Weibe, welche Gott mißfällig sey, in der Kirche seynmöge. Während der ganzen Nacht war das Münster leerund von keiner Kerze erleuchtet. Aber auch am Morgen desheil. Osterfestes fand das erste Gebet des Patriarchen und derandern Christen wiederum keine Erhörung. Der Patriarchtröstete daher die betrübten Christen mit der Belehrung, daßnunmehr, da die heilige Stadt von dem Joche der unreinenTürken befrcyet sey, es keines Wunders mehr zur Verherrli-chung des göttlichen Namens bedürfe. Doch ermahnte eralle, daß sie an dem feyerlichcn Umgänge Antheil nehmenmöchten, um für die Schwachen bas Geschenk des Wundersvon Gott zu erbitten. Als nun, während die Syrer undGriechen mit inbrünstigem Gebet um das Wunder, selbst mitAusrcißung ihrer Haare und Icrfleischung ihrer Wangen,einen Umgang um bas heilige Grab hielten, der Patriarchund der Clerus, so wie der König, die Großen des Reichsund alle Lateiner einen feyerlichcn Umgang mit entblößtenFüßen zu dem Tempel des Herrn gehalten und mit demüthi-gcn Bitten die Gnade Gottes angcfleht hatten, da sahensie schon auf ihrer Rückkehr zum Münster des heiligen Gra-bes durch die Fenster desselben den röthlichen Schimmer derdurch das heilige Feuer angezünbeten Lampe, welcher alleentzückte. Sogleich öffnete der Patriarch das heilige Grab,erblickte die angezündete Lampe, warf sich dankbar vor der-selben auf die Knicc und trat bald hernach mit dem ersehntenLichte in die Kirche. Die Freude aller Christen war jetzt so

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