König Balduin I-
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schlossen hatten Als er von ihnen vernahm, daß Dal- 2^r,r.dnin im Anzüge scy, ließ er von der Derennung ab, und be-gab sich mit erbittertem Gemüth nach Chaifa, anfeinem Um-wege, um nicht dem Grasen, welcher auf der großen Straßecinhcrzog, zu begegnen. Die Ritter aus Jerusalem setztenhierauf ihren Weg fort, kehrten hernach mit Balduin nachJoppe zurück und waren Zeugen der Fröhlichkeit, mit wel-cher er von der Geistlichkeit und dem Volke der Stadt em-pfangen wurde. Nach zweytägigcm Aufenthalt daselbst hieltder Graf seinen Einzug in Jerusalem, unter freudigem Zu-rufe, mit Gesang und Spiel, Kreuzen und Wachskerzenvon dem Volke und der Geistlichkeit aller Religionen cinge-holt und an das heilige Grab geleitet. Nachdem er dort ge-betet und die kostbaren Gefäße, welche er als Geschenk fürdas heilige Grab von Edessa mit sich genommen, dargebrachthatte, begleiteten ihn alle zur königlichen Pfalz auf demBerge Moria, wo er sogleich seine Wohnung nahm. Nurder Patriarch Dagobert war nicht unter denen, welche derAnkunft Balduins sich freuten; denn Dagobert hatte selbstseine Wohnung verlassen und in die Kirche auf dem BergeZion sich zurückgezogen, wo er, wenigstens dem Scheinenach, einsam mit Lesen und Beten sich beschäftigte, wäh-rend in der Stadt die Ankunft des künftigen Königs mitgroßem Jubel gefeyert ward ^).
22) Nach dem Trierer lrisror. Ilie-rv8. in IVIaiüIlorr IVln5. ital. S. 23g.fand Lankred auch, die Tkwre von Je-rusalem verschlossen, welche manihm nicht anders offnen wollte, alswenn er dem Könige Balduin ge-huldigt haben würde.
II. Band.
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