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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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8o Geschichte der Ärc uzzügc. Buch II. Kap. VIII.,

I. Ct,r. folgen dürften. Also zeigte Balduin durch diese kühne undtapfere Lhat sich würdig, der Nachfolger Gottfrieds zuscylk

Als er über Berytus, Sidon und Ptolemais an derMeeresküste der heiligen Stadt sich näherte, hatte er nochnicht vernommen, wie der Patriarch und Tankrcd Unfriedenstifteten. Darum hoffte Balduin, obwohl er wegen Tan-kredS Gesinnungen nicht ohne Besorgnis war, dennoch dasReich in Frieden anzutretcn; aber seine Hoffnung wurdebald zerstört. Denn bey Chaifa hörte er, wie Tankred feind-selig gegen ihn handle. Dieser war gegen Balduins Erwar-tung nicht in Chaifa, sondern nach Jerusalem geeilt, umdurch Bestechung, wenn Ucbcrredung nichts fruchte, dieBarone des Reichs und die Wächter des Thurms Davidsfür seinen Oheim Boemund zu gewinnen. Darum verbotauch der Graf, aus Furcht vor Hinterlist, den Scinigenstrenge den Eingang in Chaifa; die Einwohner aber kamenfreundlich ihm entgegen und brachten Lebensmittel zum Ver-kauf für billigen Preis. Doch Tankreds Thun war eitel.-Als der Vischoff Robert von Rama und der Ritter Hugovon Falkenberg, welche Balduin nach Jerusalem voraus-sandte, um Tankreds Tücken zu widerstreben, dahin kamen,war Tankred bereits voll Verdruß abgezogen. Die Ritter inder heiligen Stadt aber vernahmen zuerst durch jene GesandteBalduins, daß, der Graf nahe fey, und Waldemar Carpe-ncl, Wirker aus Schwaben und einige andre gingen ihm ent-gegen. Bey Joppe fanden sie Tankred, diese Stadt beren-nend, weil die Einwohner derselben die Lhore ihm ver-

21) IHLlior. Csriior. o. 22. VII. 0. zi-z6. Willi. Ixr. X. c.UallLrl S. Lqg. I^id, ^>4,renn. 2 . 0. und vie übrigen Schristsiettee.