Herzog Gottfried.
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oder' Cäsarea am Jordan. Auch dieser Weg bot ihrer An?dacht manche fromme und erhebende Erinnerung dar. ZuJericho brachen alle Pilger gemeinschaftlich am ersten Tagedes Neuen Jahres in dem Garten Abrahams die Palm-zweige, und bcy Cäsarea am Jordan begingen sie das Festder Erscheinung Christi da, wo der Heiland von Johannesdem Täufer getauft worden, und wuschen sich in den heili-gen Fluten des Flusses
Für die nach Edcssa und Antiochien ziehenden Pilgerwar die Rückkehr nicht minder gefahrvoll und beschwerlich,als die Ankunft gewesen war. Die Witterung war noch un-freundlicher und rauher, der Mangel an Lebensmitteln gleichsehr drückend, und die Verfolgungen der Ungläubigen nichtweniger verderblich, so tapfer auch der Fürst Boemund imVorderzug und Graf Balduin im Nachzuge das arme undwehrlose Volk zu beschützen suchten. Selbst die Bogen devchristlichen Schützen, welche in diesem Lande mit Leim zu-sammengefügt zu werden pflegten, waren durch den stetenRegen unbrauchbar gemacht Bey Laodicea trenntensich die Wallbrüder nach vielen überstandenen Gefahren undBeschwerden. Balduin nahm mit den Seinigen den Wegnach Edcssa, und Boemund zog weiter nach Antiochien.
Die Pisaner und viele italienische Pilger, welche mitden syrischen Pilgern nach Jerusalem gewallfahctet waren,ließen sich bewegen im Dienste des Herzogs Gottfried zu blei-ben, um ihm sowohl bey der fernem Befestigung von Joppeals auch zur Wiederherstellung von Jerusalem zu helfen.
15) I? u 1 e e i'. ä. a. O. äuis Imraectari xene onr-
ries, laxi erairr et solini. IUI-
16) Lpsi, cM locrä illls elier. a. §. O. ^.noir. NI. x. 295 »ßliniiro eomidatziiiLi'i soler^t, assi- 296.
11. Band. D
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109s.
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