. Cbr. Gottfried zu Lehe» empfing, und befestigte die verfalleneStadt Vefan bey Chaifa °).
Es scheint fast unbegreiflich, warum nicht Afdal denVersuch gegen das neue Reich, welcher, als noch alle Pilgerbeyfammcn waren, mißlungen war, nach ihrem Abzüge wie-derholte, oder warum nicht damals irgend ein andrer mäch-tiger muselmännischer Fürst, ein Malek Dokak von Damastoder ein Rodvan von Halcb, nach der Ehre, den Abend-ländern den Besitz des heiligen Grabes wieder zu entreißen,trachtete, wozu die Vereinigung von Mehrern Fürsten nichteinmal erforderlich zu seyn scheinen mußte. So wie aber dasgemeine Volk der Saraccnen die Wallbräder als Männer vonübermenschlicher Kraft und als solche, denen Saracenenfleifcheine liebliche Speise sey, fürchtete ^), so hielt die Fürstenund die Ritter derMuselmanncr außer den Verwirrungen ih-rer Staatsverfassung vornamlich auch die Achtung, welcheihnen der Edelmuth so manches fränkischen Ritters cinflößte,und vor allen die Bewunderung von Gottfrieds hoher Ta-pferkeit und Kraft und die Verehrung seines frommen Sinnsund seiner edlen Einfalt zurück. Es ist das Andenken anmehrere Beweise der hohen Achtung Gottfrieds bey den Sa-
Als der Herzog wenige Tage
Her überhaupt die Mährchen sehrliebt/ erzählt wcittäuftig von einemHeer solcher Menschenfresser / vonweichem das grosse PUgccheer sey be-gleitet worden. An die Spitze einesHaufenS von dürftigem Volke, t asohne Waffen und ohne Geld war/und von wilden Kräutern und andrerschlechten Kost lebte, soll sich ein Rit-ter von achtbarer Herkunft, welcher
racenen aufbewahrt worden.
rioi oiiron. x. 18g. 's SCO Hs a eVier. bist. Uieios. o. ro. Die Zahlder Ritter, welche Tankred unter sichhatte, sinder sich bey ll.sh. Lgueits.VII. iS. Radulf (o. rzg.) gibtachtzig Ritter an.
6) 6uih. il.hh. x. 54g.
7) S. Eesch. der Kreuzzuge Th. l.E. r87- Der Abt EUlbert, wel-