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x. Sl,r.
Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap. II.
er mit den Seinigen, anstatt die Ungläubigen z» bekämpfen,eine christliche Stadt also ängstigte. Dagobert aber, als erans dem Munde der Fürsten vernommen, daß VormundsBeschuldigungen gegen die Laodicencr ungegründet seyen,kehrte mit jenen Boten zu den Pisanern zurück, um ihnen zuberichten, was er gehört hatte.
Als aber dennoch« die Boten die trotzige Antwort Boe-munds meldeten, er werde nicht eher von Laodicca weichen,als bis er die Stadt in seine Gewalt gebracht habe, da zo-gen die Fürsten mit erhobenen Panncrn aus ihrem Lager ge-gen Laodicea, um mit den Waffen die Stadt von der unge-rechten Belagerung zu befreyen. Zndeß, auf des ErzbifchoffsDagobert Bericht von dem Unwillen der Fürsten wider Vor-mund und alle diejenigen, welche ihm gegen Christen Hülfeleisteten, hatten die Pisancr und Genueser, von Reue er-griffen *2), der Stadt Frieden gegeben, und dadurch warauch Doemund genöthigt worden, von der Stadt abzulassen.Nun zog das ganze Pilgerheer ohne Widerstand unter Drom-mctenklang in die Stadt Laodicea, welche nur eine Tagereisevon ihrem Lager bcy Dschibel entfernt war. Graf Raimundsteckte sein Panier auf dem höchsteittThurm der Mauer aufund besetzte mit fünfhundert Rittern die Mauer und dieThürme. Die andern Pilger nahmen ihre Herberge in denHäusern der Einwohner.
Acußcrlich wurde die Eintracht mit Vormund, der einehalbe Meile weit von Laodicea sein Lager genommen hakte,bald wieder hergestcllt. Denn er kam mir den andern Für-sten in der Ebene zusammen, und alle schwuren sich ewigenFrieden und beständige Freundschaft. Wenige Tage hernach
rs) ln Oom'no Oeo conrxnncii. VI. 58-