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Geschichte der Krcuzzüge. Buch H. Kap. I.
2-^s- männern wicderfahren. Das Volk in Bagdad, als es imFastenmonaL von geflohenen Muselmännern aus Jerusalemdiese traurige Botschaft vernahm, flehte mit Thränen umHülfe und Rache und gedachte in seinem Jammer nicht mehrdes Fastens. Ein Dichter ^), in Unmuth über die Erniedri-gung der Verehrer des großen Propheten, schmähte mit herz-zerschneidenden Worten ihrer Unthatigkeit ^). Selbst vielemvrgenländische Christen beklagten den Sieg der Lateiner,welche ihnen, als die sie für Ketzer achteten, die freye Wall-fahrt nach den heiligen Oertern nicht gestatteten ^).
Doch die Gemächer der abendländischen Pilger wurdenmit neuer Zuversicht gestärkt, als, wenige Tage nachdem dieheilige Stadt von dem Gräuel der Verwüstung gereinigetworden, ein Christ aus Jerusalem den Rittern meldete, daßer ein Kreuz, eine halbe Elle lang und mit Gold geziert, indessen Mitte ein Stück des allerheiligsten Kreuzes, an wel-chem der Heiland geblutet, sich befinde, unter der Erde ver-borgen, und dadurch während der Belagerung gegen dieRaubsucht der Ungläubigen bewahrt habe *). Die Geistli-
5) Der Dichter Modhaffer aus Abi- Z) Die Sage ist bekannt/ dag dievard (Elabivardi). Ebendas. S. Bey- heil. Helena, alS sic das heil. Kreuzlagen dlo. I. gesunden, einen Theil desselben mit
4) Henanstor Ilisior. r-niiar- sich nach Constantinopcl genommen,clnir. -ziex-näriii. x. 47g. wo Se- Len größten Theil aber zu Jerusalemoerus, ein Schriftsteller des 12. Jahrh. gelassen habe (Socrai. lrisr. eo-auö der Sccte der Jacobitcn, also sich des. I. v. iZ. 80201». hist. ccd.ausdrückt: „In-Ie siactnin est, nr II, 1.), wo er alljährlich am Oster-NOS (Mrisliani laculntae cioxtilL-- fest, am Fest der Kreuzeserhöhunznon -implius I'crcgriinnionis reit- und an den sieben folgenden Tagen,«io-ae -ul eam nrdein institncnciae endlich an den grosten Festen demsinn,Italern Iralieamns, sec! uegns Volke gezeigt wurde. Auch zu ande-ast cam acceäenLi. hlocnnrest enim rer Zeit konnte auf besondere Erlaub-ostinm cornm astt-ersns nos, niß Patriarchen das heil. Kretti