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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
XI
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Vorrede.

Xl

Meinem Plan, das Verzeichniß und die Würdi-gung aller Quellen der Geschichte der Kreuzzüge erst demletzten Bande bcyzulegen, bin ich um desto mehr treu ge-blieben, weil ich zugleich dadurch die Fortschritte der hi-storischen Kunst in diesem Zeitalter und die Wirkung derKreuzzüge auf diese Fortschritte zu bezeichnen hoffe.

Von der im ersten Bande angenommenen Behand-lungsart bin ich in diesem Bande nicht sehr abgewichen.Der häufigen wörtlichen Anführung und Vergleichung devQuellen, welche dem gelehrten Leser nicht unangenehm unddem allein Unterhaltung suchenden nicht störend scyn kann,habe ich mich nicht enthalten wollen, zumal, da die Treueund Aufrichtigkeit, mit welcher die Geschichtschreiber allerParteyen von diesen Kriegen berichten, für die gerechteWürdigung dieses im Ganzen unbefangenen und einfachenZeitalters sehr bedeutend ist. Je größere Schwierigkeitender Stoff dieses Bandes der historischen Behandlung dar-bot, um desto eifriger habe ich mich bemüht, dem Lesereine treue und anziehende Schilderung des frommen Ei-fers und unerschütterlichen Vertrauens auf Gott und dasheilige Kreuz, mit welchen die christlichen Helden oft ohneRücksichten der Weltklugheit wider die Heiden stritten,vorzulegen. Die Darstellung dieser meist sehr verwickeltenAbenteuer, deren Verworrenheit und Planlosigkeit nichtohne Bedeutung für die Charakteristik des Zeitalters ist,würde mir viel leichter geworden seyn, wenn ich es nichtverschmäht hätte, den frommen, meistens rücksichtslosen.