Vorrede.
ix
seines Vaters Name war Ahmed. Der vollständigeName des Geschichtschreibers selbst war: KemaleddinAbn Hafz Omar. Dieß ist freylich alles, was wir vonseinem Leben und seinen Verhältnissen wissen; es ist aberschon hinreichend, um seinen Nachrichten, abgesehen vonden innern Merkmalen ihrer Trefflichkeit, ihren bedeu-tenden Werth zu sichern. Denn Kemaleddin, als aus ei-ner angesehenen aleppischen Familie entsprossen, und Ab-kömmling zweyer Männer, welche an der Vertheidigungvon Haleb gegen die Franken in einer harten Belagerunglebhaften Antheil nahmen, konnte über die Verhältnisseseiner Vaterstadt in jenen Zeiten sehr wohl unterrichtetseyn. Darum sind seine Nachrichten nicht, wie die Er-zählungen der gedruckten arabischen Chroniken, aus an-dern Büchern bloß mechanisch abgeschrieben, sondern vonihm selbst in unbestreitbarer Eigenthümlichkeit der Spracheund des Ausdrucks dargestellt. Seine Erzählung ist nichttrocken und farbelos, sondern lebendig und klar, erheitertdurch charakteristische Züge von Sitten und Meinungen;dabey so treu, daß ihre Übereinstimmung mit den christ^liehen Berichten sehr oft überrascht. Herr Silvestrede Sacy urtheilt gleich günstig von dem Werke unserSVerfassers in der angeführten Abhandlung, S. iz.:„(ü'esr iei une cles nieillenres Insroives pnrrien-lieres, eoinposees x>Lv les iVInsrilmsns; er nonsne erniZnonZ pns ck'Assnrer esne, xen-ini lesliisroi-iens orienrnnx, Xeinaleäckin esr nn cke