IQ Ori^iriss der Scldfchuken von Ikon rum.
n) Kaiser Romanus Diogenes, nachdem er vonseiner Gcmalin die kaiserliche Krone empfangen, unter-nahm vom Jahr 1269 an, drcy Feldzüge gegen die Tür-ken, welche ihre Streifzüge, bereits bis Caesarea, ja bisJkonium ausdchnten. Die beyden ersten in. den Jahren1069. und 1270. liefen glücklich ab, denn die Türken wur-den allenthalben geschlagen. Aber im Jahr 1071. hatte erden zweyten Seldschnken Sultan Alp-Arslan selbst ge-gen sich. Diogenes kam bis Malazkerd in Armenien,welches die Türken erobert z vertrieb die Türken aus demOrte, und nahm dort sein Quartier. Der Sultan thatFriedensvorschlage, Diogenes machte hohe Forderungen,cs kam zur Schlacht, der Römer ward von seinen Be-fehlshabern, welche von seinen Stiefsöhnen, besondersMichael bestochen waren, verrathen, und von den Tür-ken gefangen. Der Sultan behandelte ihn sehr glimpf-lich, und gab ihm bald für 1500,220 Golddinare, einenjährlichen Tribut von 962,222 Dinaren und die Los-lassuirg aller Gefangenen, seine Freyheit, und schloßalsdann mit ihm ein Bündniß °). Als Romanus insein Reich zurückkam, war Michael bereits zum Kaiseransgernftn. Romanns warb Truppen an, ersuchte auchden Sultan um Hülfe, ward aber bald zu Adana gefan-gen, zum Mönch geschoren, und bald hernach geblendet.Dicß war bereits vorgefallen, als im Jahr 1279. vonMalckschah, welcher mittlerweile feinem Vater Alp Arslangefolgt war, ein türkisches Heer nach Kleinasien geschicktwurde. Durch dieses Heer ward der Grund zur türki«
2 ) Vey Byzantinern ^5-m. Ab »Isar ad sch S. 447. war
*) Elm-«in S.ai?. Nach die Ranzten nur ivOLvooDinarc.