Ori^Ines der Scldschuken von Jkonium. 9
Diese Nachricht wird sich durch die Vergleichung mir denbyzantinischen Schriftstellern bestätigen lassen.
Auch über die Abstammung des Soleiman ist eini-ge Verschiedenheit. Nach Herbclot war Kutlnmisch einSohn Israels, der ein Sohn Seldschuks war. Israel,welches kein türkischer Name ist, ist wahrscheinlich ver-dorben aus Arslan, welchen Abulfeda (Noin. lli. p.260.) unter Seldschuks Söhnen nennt. Dann stimmtAbulfeda genau mit Hcrbelst überein, indem er Nom. m.x. 544. die Genealogie Masuds, des dritten Fürsten, al-so angibt: Masud, Sohn Kilidsch Arslans, Enkel So-leimans, Urenkel Kutlumischs, Ururenkel Arslans, Urur-nrenkel Seldschuks; und ein Versehen ist es wohl, wennAbulfeda den Soleiman (S. 260.) einen Vetter des Thu-thusch (r^^.os) nennt, dem zufolge Kutlnmisch einBruder des Sultans Alp Arslans und Sohn Davids,eines Sohns Seldschuks hatte seyn müssen.
Wie von dem Anfang der Dynastie, so kommtauchvon ihren vielen Kriegen mit den griechischen Kaisern,nachmals mit den Kreuzfahrern, kein Wort vor. Hoch-sicns einige unbedeutende Vorfälle mit dem Jbn Dänisch-mcnd, der sich unter Kilidsch Arslan in Malatia festsetz,te, werden erwähnt, und ihr Todesjahr angeführt, und>dieß nicht einmal von allen.
2. Dagegen sind die byzantinischen Annalisten voll vonNachrichten, welche wohl zum Theil mit zitternder Handniedergeschricbcn wurden. Aber diese Nachrichten sind auchvoll Verwirrung und Dunkelheiten. Die hierher gehöri-gen Schriftsteller, aus welchen die folgenden Nachrich-ten geschöpft sind, sind fast alle Zeitgenossen der erstenSeldschuken von Rum: