z6Z Geschichte der Kreuzzüge. Drichl. Kap. XIII.
I.royy.cmpfohlnen Lehens, und weder er noch seine Erben waren ver-bunden, binnen Einem Jahre und Tage nach der Empfeh-lung dasselbe dem Vasallen zurückzugeben, es sey denn,daß der Vasall mit Tode abging, in wclebem Falle sei-nen Erben die Investitur und Unterwindung des Lehenssuch vor dem Ablauft des Jahrs nicht vorcnthalten wer-den durfte Der Lehenshcrr hatte aber dafür <u sor-gen, daß kein Fremder sich in den Besitz des ihm cmpfohl-ncn Lehens setzte. Wer aber fein Lehen ohne Anzeige,beydem Lehcnshcrrn verließt), war nicht nur der Gefahrausgesetzt, bey feiner Zurückkunft sein Recht an dem Le-hen gegen den, welcher sich in seiner Abwesenheit in denBesitz desselben gesetzt, mit vielen Schwierigkeiten ausfüh-ren zu müssen, sondern auch der Lchcnsherr durfte ihnnur zum Lehendienste aufbicccn lassen, um für jedes ver-säumte Aufgebot das Lehen auf Ein Jahr und Einen Tageinzuziehcn.
-rr.Vcr- Die Vasallen Eines Lehcnsherrn, welche unter sichüber die Vertauschung ihrer ganzen Lehen oder von Theilen
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der Le- derselben einig wurden, hatten vor dem Lchenhoft die Ein-
vc«> Billigung ihres Herrn nachzufuchen, welche er aber ohneWichtige Gründe ihnen nicht versagen durfte Wenn
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