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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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302
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Geschichte der Kreuzzüge. Buch >. Kap. XU.

I. ic-yy. Aber am achten Tage nach der Eroberung der Stadt ver-sammelten sich die Fürsten aufs neue, dieser Angelegenheitwillen, und bald vereinigten sich alle Stimmen dahin, daßEinem von ihnen als Könige die Beschirmung und Der-waltung voll Jerusalem zu übertragen sey. Aber unterdiesen Fürsten war keiner, der nicht sich selbst dieser Ehrewürdiger, als jeden andern hielt. Viele richteten indcß ihreAugen auf den Grafen Raimund, und trugen ihm die Ge-walt und Würde eines Königs an. Als dieser aber ihr An-erbieten, unter dem Vorwand, daß er nicht herrschen mögean dem Orte, wo Jesus gelitten abwies, blieb nichtsübrig, als durch Wahl den König des neuen Reichs zubestimmen. Sie vereinigten sich, Almosen zu geben undzn beten, damit Gott ihre Herzen auf den leiten möge,welchen er zum Fürsten des heiligsten Reiches bestimmthabe

Kaum war dieser Beschluß gefaßt, als die herrschsüch-tige Partei) der Geistlichen, deren Planen die Erwählungeines weltlichen Oberhaupts entgegen stand, aufs neue sicherhob. An ihrer Spitze standen, der wegen der Herabwür-digung der heiligen Lanze bcy vielen verhaßte Arnulf, undder Bischof von Matera in Ealabrien, welcher in das neuerrichtete Bisthum Bethlehem sich cingedrangt hatte. Die-

2 ) ^Ib. VI. 35.

vcrgl. II-rim. ein -Vg. S. I7Y-«nd 6 » i v. b. S. ZZ7. DieWeigerung mochte indcö nicht sehrernstlich gemeint seyn. Rai-mund scheint noch dringenderesAnsuchen abwartcn, oder lieberdurch förmliche Wahl die Kroneerlangen gewollt zu haben» um

sie dann ehrenvoller und ruhigerzu besihen.

rcostli tenusrunl consiüum,»cnnscjuiscjnn saceeec elevino-szuas cum orgliumvus, ejuateuussihi Onus eüßkrec cjuem vellecre-uaes sn^or alias. /Vuoii. bky

öou-ars. S. 28.