Gründung des Königreichs Jerusalem. ^99
dieser Zeit an an den Unternehmungen der Wallbrüdcr kei-^-roy-,.uen Antheil. Er kehrte stn seine Heimath zurück, baldnach der Eroberung der heiligen Stadt, und stiftete zuHuy ein Kloster, in welchem er im sichszchntcnIahr nachder Befreyung Jerusalems begraben wurde ^).
Nachdem so den Forderungen der Rache und denPflichten der Dankbarkeit gcgcu Gott Genüge geschehen,vcrthcilten die Wallbrüder sich in die Hauser, und labtensich an dem großen Ueberflnsse von köstlichen Speisen undherrlichem Wein, welchen sie fanden Die wenigenUngläubigen, welcher geschont war, mußten gefesselt so-gleich beginnen, die Leichname ihrer gemordeten Glau-bensgenossen aus der Stadt zu bringen, und die armenWallbrüder halfen ihnen für Lohn ^).
Diejenigen, welche die Burg Zions besitzt hielten,übergaben sie noch an diesem Tage dem Grafen Raimund,der ihnen sicheres Geleit bis Askalon gab ^). Viele Wall-brüder verdroß es, daß diese dem Rachschwerte entgehensollten, so sehr, daß sie den Grafen beschuldigten, er ha-be, mit Geld erkauft, jenen Ungläubigen das Leben ge-schenkt Dafür mußten aber am dritten Tage die Für-
23 ) Ldron. ^nselini Oern- br) ^nou. S. 28. Wild,dlac. acl ». ms. in Idstor, 88. I l- c.
rer. Oerm. eci. Lrruvs. 1. l.
^etruL drsmila ex 8zn>Lreversus, a^ucl II u ^ u in mori-iur et se^edtur in inouasterio Lre lunsato.
° 3 ) Einem derselben schriebAlbertus von Air Vt, 28
nach l diomes llaimiiutlus avari-tia coeeu^tus, scce^>la inAonli^ecunia u. s. w. Wilhelm vonTyr hat diese Veschuldiginig i»seine Erzählung nicht aufgenom-
-») Wild. il^r. VUI, - 4 -Ick. id.
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