Gründung des Königreichs Jerusalem. 281
so war dennoch die heilige Stadt kaum halb eingeschlossen. io?-.Vierzig Tausend Pilger und Pilgerinncn standen vor denheiligen Mauern, aber kaum die Halste dieser Zahl wardurch Geschlecht, Alter und Gesundheit zum Streiten fä-hig ^). Dagegen waren nach Rechnung der Wallbrü-der in der Stadt sechszig Tausend nach den Belohnun-gen trachtend, welche der arabische Prophet denen verheißt,die den Kampf wider die Ungläubigen wagen.
Doch ward schon am fünften Tag aus des GrafenRaimunds Antrieb mit dem wenigen Zeuge, welches in derNacht bereitet wurde, die Stadt bestürmt, aber mit sol-cher Heftigkeit, daß bereits die Vormauerniedergcwor-fen wurde, und auch die Hauptmauer erstiegen wäre, wennnicht der Mangel an Sturmleitern die Fürsten bcwo.gen hätte, durch das Horn die Streiter zur Rückkehrvom vergeblichen Sturm ins Lager abzurufen.
Als dieser erste Versuch mißlungen, begann eine Be-lagerung, welche nicht mindere Beschwerlichkeiten, als dievon Antiochien hatte. Denn zuerst waren die Cisternen,in welche die Cingebornen das Regenwasser sammelten, von
17) Albert von Air rech- ") kro opinions inulcorurnnct sexaZinta eircitermillia utrius- et nostra. ttaim,hue sexus V, 42 . Nach Rai-r» u u d a. a. O. cie nostiis act " ^ Lardican».
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