278 Geschichte der Krcuzzügc. Buch I. Kap. Xl.
Z. rung der durch die seldschukischcn Türken ihm entrissenensyrischen Küste. Afdal, sein Vczir, kam bald, nachdem dastürkische Heer unter Korboga vor den begeisterten Schlacht-ordnungen der Kreuzfahrer bey Antiochien geflohen war,mit einem großen Heere nach Asten, zwang Rodvan, Für-sten vonHaleb, des Sultans Thuthusch Sohn, die Nach-kommen Ali's als die rechtmäßigen Chaliftn anzuerkcn-ncn, eroberte Tyrus und nahm nach vierzigtägigcr Be-stürmung die heilige Stadt durch Ucbergabe ein. DieHeyden Söhne Orthoks verließen das syrische Land mitihren Kriegern; Ilgazi begab sich in das Land von Cdessaund Sokman zog nach Bagdad ^). Für den Chalifenverwaltete nun die heilige Stadt der Emir Jfthikar cd-dauleh »), welcher ihr noch Vorstand, als das Heer derChristen in einer so andächtigen Stimmung, als nochnie ein zur Belagerung einer Stadt aurückcndcs Heer be-herrscht hatte, vor ihren Mauern erschien.
In einer gebirgigtcn, fruchtbaren *°) u„d wasserar-men Gegend von Palästina liegt die heilige Stadt Jeru-salem auf zwei) Bergen, von welchen den größten Theilnebst dein Thale, welche diese trennt, ihre Mauern ent-schließen. Von der nördlichen Seite nur hat sie eine freycreAussicht in eine fruchtbare Ebne"), von den übrigen
d) Xlrultecla ,1(1 ». ^gr.
Ooirnnent. Ne bellor. erue. exXI,uw. Iiisroria p. 3 o. D c G u i-nes Gesch. dev Hun. LH. II. S.446.
2) De Guigncs a. a. O.S- 407.
Ns Vitr. vüak.Hisros. c. 20. Xdulfetlas
Nfabula 5>)'r. sei. lvüliler p. 10 .
Die Fruchtbarkeit bezieht sich blvsauf das. was Ackerbau hervyr-briugt. Denn nach Willi, vonTyr. VIII, 2. fehlte eS an Wäl-dern und an Viel,weiden.
") X diente,Urions plane, iti-nere ae>i (» den, aecsclitur, w 1 ld.
l'/r. a.a.O. S. Z.