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Geschichte der Kreuzzüge. Buch!. Kap. X.
ioyL. vor demselben standen, nahmen eilig die Flucht, Lhcils indas Schloß, theils ans die Hohe des Bergs. WahrendGraf Raimund und einige Ritter die Fliehenden verfolgten,trieben die Armen des Heers das Vieh, welches in demLhalc weidete, hinweg nach ihrem Lager, welches zehntau-send Schritt von dem Schlosse entfernt war, und ihnenfolgten zuerst das Fußvolk, hernach die zu Pferde aus demVolke, nach. So waren Graf Raimund und seine Be-gleiter allein, und entkamen mit Mühe, indem nur einschmaler Fußsteig von dem Berge herabführte.— Graf Rai-mund, als er in fein Lager zurückgekommen war, zornigüber die ungeheißcne Rückkehr seines Heeres, berief einenKriegsrath, in welchem er den Rittern ihr Unrecht sofühlbar machte, daß alle schwuren, nie wieder von einerStadt oder Burg zurückzuweichcn, bevor sie von Grundaus zerstört sey. In der Nacht ward das Schloß von denUngläubigen verlassen, mit solcher Eile, daß sie selbst ihreerschlagenen Glaubensbrüder nicht begruben, und dasHeer der Wallbrüdcr blieb vierzehn Tage in diesem Thale^).
Nach dieser Begebenheit kehrten die Gesandten desFürsten von Tripolis zu ihrem Herrn zurück, und mit ih-nen zogen einige Ritter, als Abgeordnete Raimunds, mehrum von dem Lande von Tripolis, der Festigkeit der Stadt,und dem Reichthum des Fürsten Erkundigung einzuziehen,als um Frieden zu versprechen. Der Graf nahm die Ge-schenke des Fürsten, welche seine Gesandte ihm mitbrach-tcn, gern an, aber die Beschreibung, welche sie ihm vonder Fruchtbarkeit des Landes und den Schätzen des Emirs
r") 16. x. 162. i63. Der wird weder von Raimund nochName des Schlosses, vor welchem von andern genannt,diese Begebenheit sich ereignete,