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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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251
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Grüubuug des Königreichs Jerusalem. 251

Nun wurden wahrend des Marsches die Greise und i°yy-Kranke, welche den Waffenfähigen nachfolgtcn, zuweilenvon Haufen türkischer und arabischer Räuber überfallen.

Dieß bewog den Grafen Raimund und etliche tapfere Rit-ter, in einiger Entfernung hinter dem Heere, in Hinter-halt sich zu legen, aus welchem sic die Räuber einige Maleüberfielen, ihnen ihre Gefangenen und Beute, selbst ihrePferde abnahmen, und damit ihren Ueberfällcn ein Endemachten 22). Co kam es, daß durch neuankommcndePilgrimme Raimunds Heer sich täglich vermehrte. DerRath einiger, den bisherigen Weg zu verlassen, und Gi-bel, eine Stadt an der Meeresküste, zu belagern, wardauf Tankrcds Widcrrathcn verworfen; aber bald hernachward doch für gut befunden, auf der Straße nach Da-mast nicht weiter fortzuziehn, sondern der Meeresküste sichzu nähern, wo übers Meer sowohl die Wallbrüdcr vonAntiochien, Laodicea und Cppcrn her mit Lebensmitteln ver-sorgt, als auch die Verbindung mit den in Antiochien zu-rückgebliebenen Fürsten leichter unterhalten werden konnte.

Auch auf diesem Wege baten die Ungläubigen, entweder umFrieden und Schonung, oder verließen die Städte undDörfer, wodurch oft viele Güter und Lebensmittel, wel-che darin waren, den Wallbrüdern! zuficlen 2?). Nurdie Bewohner eines Schlosses, welches am Abhang einesHügels erbaut war, überfielen die Wallbrüder, welche inden Dörfern des Thals Lebensmittel suchten. Darum be-raunte Graf Raimund mit den Scinigen, in Schlachtord-nung, und mit dem gewohnten Feldgeschrcy:Gott hilf"das Schloß von drey Seiten. Die Ungläubigen, welche

22) It-rim. 6s s>. 162. 2S) lg, l6§.