Gründung des Königreichs Jerusalem. 247
der sich erneuerte ^). Als während des Aufenthalts Rai-J.mnnds in Rngia sein Volk vernahm, daß er beschlossenhabe, einen Theil der j Scinigen zur Vcrtheidigung vonMarra zurückzulassen, begann cs, ungeachtet aller Abmah-nungen des Bischofs von Albara, und der Drohungenund Züchtigungen seiner Führer, die Mauern und alle an-dere Festungswerke nicderzurcißen. Selbst die Schwachenund Kranken halfen thärig an diesem Werke. Raimundließ indeß zu Rugia nichts unversucht, um die Fürsten zurTheilnahmc an dem Zuge gegen die heilige Stadt zu bewe-gen, er bot selbst mehrern ansehnliche Geldsummen als Un-terstützung an, wenn sie mit ihm ziehen wollten Sieaber waren ihm abhold als Einem, der dem Kaiser derGriechen mehr gewogen scy, als den lateinischen Fürsten-^),lehnten unter mancherlei) Entschuldigungen seine Anträgeab, und gingen nach Antiochien zurück. Doch begabeine große Anzahl der jungen Mannschaft aus ihren Hee-ren, des Zögerns ihrer Fürsten müde, sich unter die Ban-ner Raimunds
Raimund entbrannte zuerst von heftigem Zorn überdie Zerstörung der Mauern von Marra; reiferes Nachden-ken und die Unmöglichkeit, dem Volke sich zu widersetzen,
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