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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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2Z2 Geschichte der Kreuzzüge. Buch I. Kap. IX.

2.I0Y8. heilige Stadt geführt zu werden. Denn die Seuche, welcheschon so manchen tapfern Mann geraubt hatte, verheertemit immer sich vermehrender Wuth, so daß die Wallbrü-der nur durch die Entfernung von Antiochien Rettunghofften. Sein Ungestüm bewog die Fürsten, über die Fort-setzung ihres Weges einen Rath zu halten, in welchem,nach vielen Bcrathfchlagungen, alle es unrathsam fanden,in dem entkräfteten Zustande der Menschen und Pferde undin einem wasserarmen Lands bey der großen Hitze des Som-mers anszuzichcn. Erst das nächste Allerheiligenfest wardals der Tag des allgemeinen Auszugs festgesetzt, damitin dieser Zeit alle sich und ihre Pferde erquicken möch-ten; jedem Ritter und Herrn ward aber frcygcstellt, seinVolk durch Streifzüge in das benachbarte Land zu be-schäftigen und mit Lebensmitteln zu versehen

Nun nahmen diejenigen, welche vermögend waren,Ritter und Volk in Sold, und durchzogen das Land.Boemund zog mit ansehnlichem Volke nach Cilicien, underoberte Tarsus, Adana und Mamistra. Raimund Pilet,ein edler und tapfrer Ritter aus des Grafen RaimundGefolg, unterwarf sich auf verschiedenen Streifzügen meh-rere Burgen, und gewann eine reiche Beute. HerzogGottfried aber und viele andere, besonders aus dem nie-drigen Volke, zogen nach Edessa und wurden von Bal-duin freundlich ausgenommen H.

Daß während des Aufenthalts der Wallbrüder inAntiochien die Fürsten der Ungläubigen in der Nahe die-

6 ) Willi. 1^5. VII, 2. Anonym, spucl Lonßsrs. 6s-

7 ) Willis!»». 1 Z-r. a.a.O. lla Irsncoium. c,XXX. j». 22.Iliiim. tls ^ßilss psg. 126.