Gründling des Königreichs Jerusalem. 227
Theile der Stadt und der Mauer, welche sie mit ihrem J.ioys.Volke besetzt hielten, nachdem die Feinde vertrieben, ihmabtraten; aber Gottfried, der Herzog Robert von derNormandie und Graf Robert von Flandern, wollten denfrühern Eid erfüllen und an den Kaiser Alexius die StadtAntiochien überliefern, ohne auf den besondern VertragBoemunds mit denselben Rücksicht zu nehmen. Vorzüg-lich widcrfetzte sich ihm Graf Raimund von St. Gilles, ob-gleich er immer noch nicht von seiner Krankheit genesenwar b«), auf seinen vorigen Widerspruch gegen das denFürsten gegebene Versprechen, und die Kosten, welche erin der Belagerung der Stadt verwandt, sich berufend.
Weder das Zureden derjenigen Fürsten, welche endlich demVerlangen Boemunds nachgaben, noch die Ermahnungendes Priesters Peter zum Frieden mit Bocmund, welche die-ser Kraft eines Auftrages vom heil. Andreas in einemneuen nächtlichen Gesicht ihm ertheilte^), bewegten ihn,das Brückcnthor und die Thürme, welche er bewahrte, znraumen. Raimund glaubte nur den Gesichten Peters,wenn es ihm nützlich schien. Dessen ungeachtet nannte sichDoemund, weil er in seinem Vaterlandc Titel und Würdeeines Fürsten gehabt, Fürst von Antiochien, „nd erwarte-te die Gelegenheit, den Grafen Raimund zu vertreiben 40).Weltlicher Besitz lag den Fürsten der Wallbrüder wenigstenseben so sehr am Herzen, als das fromme Verdienst, Befreyerdes heiligen Grabes zn seyn.
Ps
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