226 Geschichte der Krcuzzüge. Buch I. Kap. VI!l.
-ioy8. sie sich sicyeii Abzug mit Weibern und Kindern, undihrem Hab und Gut ausbedungen hatte. Zuvor hatteschon Raimund, an den sich der Befehlshaber zuerst wandte,weil er allein nach dem Kampf in der Stadt war, seinBanner aufpfiauzen gewollt; doch waren einige Lombar-den in die Mitte getreten, und hatten bewirkt, daß dieUcbergabe bis zu Boemunds Rückkehr verschoben ward.Dicke der Türke», selbst der Befehlshaber der Burg,wandten sich zum Christenthum, welches an diesem Tageso tapfer, als der Islam unrühmlich, vertheidigt war.Die Geistlichen jubelten über diesen Sieg ihres Glaubensmehr ^), als über das Glück der christlichen Waffen, undtauften nach dreytägigcn Fasten die neuen Proselytenmit großer Fcycrlichkeit.
Wahrend der Erzbischof von Puy mit dem Clerus diegeistlichen Angelegenheiten Antiochiens ordnete, die Kirchen,welche von den Ungläubigen zum Theil in Moscheen unigc-schaffen, zum Theil zu uuheiligcm Gebrauch als Pscrde-stalle oder Waffenbehaltcr entweiht waren, ihren Schutzhei-ligen wieder weihte, die zerstörten Altäre wieder hcrstcllte,mit prächtigen Decken schmückte und mit heiligem Gerätheversah, lind jeder Kirche ihre Priester gab^), strittendie Fürsten um den Besitz der Stadt. Bocmund verlangte,daß die andern Herren ihrem Versprechen gemäß diejenigen
d*) k'uic inrer Ldi-isu-rnos runc chifchcn Patriarch«, Johann inrnaius AaiMium cd; sorum ctili- dem Besil'c seiner Würde. Erstrlianirats, c,aam 6s ssscelü NL- zwl'v Jahre nachbrr, als diesercüllonc?. Icvd. IVIon. i-6. srepwillig Antiochien verlieh, ward
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Er lieh den damaligen grie-
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Bernhard, Bischof von Arta inEpirnS, welcher de» Erzbischofvon Pnl) als Kapellan begleitet,ie- a» seine Stelle gewählt.