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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
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224 Geschichte der Kreuzzüge. Buch!. Kap. VIII.

I. ioy8. zündeten das trockene Heu an, welches in großer Menge sichhier befand, dessen Ranch mit dem Staube, durch die Rei-terey und Fußvolk erregt, verbunden, den Wallbrüdern dieGegenwehr unmöglich machte. Durch Sokmans Vcyspielermuntert überfielen Tokthckin von Damask, Rodvon vonHaleb und Karinth von Harran Voemunds Volk, wel-ches noch nicht im Kampf begriffen war; aber sie ergriffendie Flucht, als Gottfried und Hugo ihm zu Hülfe ka-men »). Da ward die Flucht des türkischen Heeres allge-mein; von einem Berg, wo es sich wieder sammelte, wur-de es herab von neuem in die Flucht getrieben, und derFeldherr Korboga, welcher vom einem Hügel dem mattenKampf und der schimpflichen Flucht seines Heeres zugese«hen hatte, floh mit wenigen Gefährten nach dem Eu-phrat. Die Wallbrüder, weil ihre wenigen Pferde zuschwach waren, konnten das fliehende Heer nicht verfolgen,nur Tankrcd fetzte den Ungläubigen bis Sonnenuntergangnach; aber desto mehrere der Fliehenden fielen von denmcuchelmörderifchen Händen der Surianer und armenischenChristen.

Die Augenzeugen erzählen mit Staunen von dergroßen Beute, welche die Wallbrüdcr in dem zurückge-lassenen Lager des türkischen Heeres fanden. Der Kost-barkeiten an.Gold und Silber war keine Zahl, der Vorrarhan Lebensmitteln, die Zahl der Pferde, der Kamele und desSchlachtviehes unermeßlich; es wurde den Siegern unterder Menge die Wahl schwer. Die Zelte kamen ihnen vor-züglich zu Statten, weil die Ihrigen durch Alter und

*2) So nennt ihn Albert ") Linons. IV,

von Air. Seinen wahre» Na- 49me» weiß ich nicht z» bestimmen.