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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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207
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Gründung des Königreichs Jerusalem. 227

reichte, mit unzählbarem Kricgsvolk bedeckt. Viele Wall- . 2 . ivys-Lrüder hatten die tröstliche Hoffnung, der Kaiser der Grie-chen ziehe mit einem großenHeere hcranihnen zu Hülfe H. Aberbald erkannten alle mit Zittern die Türken. Zwei) Tagelag Korboga, nachdem er, wie vor neun Monaten die Wall,brüder, die Brücke über dem Jfrin erstürmt, die Besatzungder Thürme auf derselben niedcrgchauen und ihren Anfüh-rer inKetten gelegt hatte, in der Ebene zwischen demOron-tes und dem See. Diele seiner Scharen, welche die Ebenenicht faßte, lagen auf den Bergen. Am dritten Tag la-gerte er sich an der südlichen Seite vom östlichen bis zumwestlichen Thor, wo er der Burg am nächsten war, be-stürmte das von Tankred am östlichen Thor erbaute Kastell,welches nach Einnahme der Stadt nebst diesem Thor derHerzog Gottfried bewahrte. Gottfried kam demselbenaus dem Thor zu Hülfe, aber ihm stürzte eine so großeMenge der Türken sich entgegen, daß er die Flucht ergrei-fen mußte. Das Schloß ward von der Besatzung ange-zündet, welche wie die übrigen in die Stadt floh ^). Gott-fried verlor zweyhundcrt der Seinigen, gefallen von Pfei-len der Ungläubigen, gefangen genommen, oder auf derFlucht im Gedränge durch das Thor erdrückt.

Dicß erweckte so große Furcht unter den Wallbrü-dern, daß viele, ihrer Ehre und Pflicht vergessend, in derfolgenden Nacht an Stricken von der Mauer sich hcrab-ließen, und nach St. Simeon entflohen, die feigsten znden Türken übergingen. Deren waren nicht bloß aus dem

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