Druckschrift 
1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
Seite
201
Einzelbild herunterladen
 

201

Gründung des Königreichs Jerusalem.

Rufen: Gott will es, die Wallbrüder so heftig herbey, 2-royrdaß von der Menge der Aussteigenden die Leiter zerriß.

Don ihnen wurden sogleich unter Führung des Pyrrhus dienächsten Thürme fast ohne Widerstand eingenommen, dieBesatzung derselben uiedcrgehaucn (hier siel selbst des Pyr-rhus Bruder ^)), und eine Nebenthür der Mauer")geöffnet, durch welche ein großer Theil der Wallbrüder inin die Stadt drang. Erst gegen Morgen wurde das Brük-kenthor geöffnet, und dann steckten Boemunds Leute ihresHerrn blutrothes Panier auf dem Berg neben dem Bergdes Schlosses auf, und riefen durch Drommetcnton die übri-gen Wallbrüder in die Stadt, welche jetzt erst erfuhren,daß Antiochien in der Christen Händen war "). Lange warin der Stadt wegen Dunkelheit der Nacht die Ursache desTumults ungewiß. Die Türken waren unbesorgt, dieChristen in schrecklicher Angst; denn beyde glaubten, daßDagi Sejan jetzt alle christlichen Einwohner wegen desMangels an Lebensmitteln ermorden lasse. Als der An-bruch des Tages beyde von ihrem Irrthum und die Chri-sten aus ihrer Angst bcfreyt hatte, verbanden die syrischen,armenischen und griechischen Christen sich mit den Wall-brüdern, und dienten ihnen als Führer in der Stadt. Nundachten die Türken an keinen Widerstand, und flohen; wenigeentkamen aus den Thoren, die meisten retteten sich in dasSchloß; auch ihr Fürst Vagi Sejan war selbst schimpflich.

") ? ek r. 1 u äs d. s>.

Nach Kob. klon. ;>. LZ, sogarzwo!) Brüder. k s l ei r. p. », o.Nach einigen Erzählungen er-schlugPyrrlttis selbst seinenVrudcr,weil cr befürchtete, daß seine Der-rätberel) durch diesen verrathenwerden möge. W, Vvr. V. so-

") kosterulr c^nreärm Krim,«l e steiler.

<)uoä srnßumei erst co-loris. st 1 b. st i^. IV, LZ.

?>rim. äs stgil. kotr,sl'uäsb.