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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
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Gründung des Königreichs Jerusalem. 195

Stadt ganz eingeschlosscn. Dadurch entstand in derselben 2-10-3.große Hungccsnoth, wahrend die Belagerer Lebensmittelin großem Ueberflusse hatten. Denn sie wurden thcilSdurch genuesische Schiffe, theils von Edessa her reichlichdamit versorgt, und konnten frey und ohne Gefahr imLande herumzichcn und plündern. Auch an Pferden ge-brach cs nicht mehr, weil die Pilgrim'me deren viele in denglücklichen Gefechten mit den Türken, und einmal zwei-tausend, welche aus der Stadt auf die Weide getriebenwaren, erbeutet hatten. Auch die armenischen Fürstenrings umher und Balduin von Cdcssa sandten den Fürstenviele herrliche Geschenke an Gold und andern Kostbarkei-ten und schöne kostbar geschmückte Rosse. Balduinschenkte seinem Bruder, dem Herzoge Gottfried, daSSchloß Tcllbascher mit allen Einkünften an Wein, Oelund Korn. Darum kehrten diejenigen Pilgrimme, welchebcym Anfänge des Winters sich in die Schlösser des Lan-des und an die Secküste zerstreuet hatten, wieder in dasLager zurückz nur der Herzog Robert von der Normandie

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") Ein schönes Zeit, welchesNik»s, ein armenischer Fürst,dem Herzoge Gottfried zn»i Ge-schenk sandte, veranlaßt- einengefährlichen Streit. Denn diesesward von Pankratius, welcherdurch sei» vcrrathcrischcs Betra-gen schon einmal die Eintrachtder Wallbrüdcr gestört batte, auf-gefangen und an Voeniund ge-schickt. Gottfried und Robert vonFlandern begaben sich hierauf zudem Fürsten, und verlausten die

Auslieferung desselben, AlsVoe-inuud sowohl damals, als auchnachdem die Sache dem Rathe derFürsten vorgctragcn worden, c§ausznliescrn sich weigerte, d,rward von ihnen beschlossen, mitGewalt der Waffen ihn zu zwin-gen. Doch die andern Fürste»legten sich ins Mittel, beredete,rBoemund zur Zurückgabe dcsZcltSund stellten Friede und Eintrachtwieder her, tVIdert.

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