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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
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Gründung des Königreichs Jerusalem. 19z

stens machten die Pilgrimme große Deute; viele Arme 3 '- i-ys.kamen am Abend zu Pferde mit seidenen Kleidern undmit mehreren Schilden zurück und priesen Gott für dieerwiesene Wohlthat

Am andern Tag ward schon mit dem Bau des Ka-stells der Anfang gemacht. Wo es errichtet werden soll-te, stand eine Moschee, neben welcher die Antiochencr inder Nacht ihre im gestrigen Kamps erschlagenen Brüderbegraben hatten. Die christlichen Arbeiter stießen bcymGraben auf ihre Gräber, öfnetcn sie, zogen fünfhundertLeichname wieder hervor, und beraubten sie ihrer Klei-dung und ihres Geldes. Dreyhundcrt Köpfe wurdenauf vier Pferden zum Zeichen des Sieges nach St. Si-meon geschickt, wo noch die genuesischen Schiffe und dieägyptischen Gesandten, ein Schiff zur Abfahrt nach ih-rem Vaterland erwartend, sich aufhielten. Darauf kehr-ten die genuesischen Arbeiter und viele Pilgrimme, welchedahin geflohen waren, und andere, welche sich noch inWäldern und Höhlen versteckt hielten, zum Lager zurück.

Das Kastell ward größtenthcils aus den Steinen dergeöffneten und zerstörten Gräber aufgebauet und mit ho-hem Wall und tiefem Graben umgeben. Als der Banvollendet war, weigerten sich die meisten Herren, dasKastell zu besetzen; einige wollten nur für einen Lohnaus der Gemeinkasse sich dazu verstehen, bis endlich GrafRaimund dazu sich erbot und fünf hundert Mann vonseinem Volk in dasselbe legte. Darum priesen ihn dieWallbrüder als den Vater und Erhalter des Heeres, da

25 ) ksr^itoieni Victorias er korr. luäsb. p. 78g. Kob.irnineris I)«um maZniticabaol. Ü 4 0 0. p. gg. 5 o. W iib, l'/r»

kaim. äs ^Ailss. p. 147. V, 4 6 - und Andere.

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