IF2 Geschichte der Kreuzzüge. Buch l. Kap. VH.
2 IVY8- mit fünfzehnhundert tapfcrn dänischen Wallbrüdcrn in ei-nem dichten Wald von Romanien, von den Schwerternder Türken nach tapfcrm Kampfe getödtet sey. Mit ih-nen war Florina des Herzogs von Burgund Tochter unddes Fürsten von Philipp, Wittwc gezogen und er.schlagen 2 - ).
Die Noch ward täglich größer; denn durch die fchlcch.te Witterung gehindert, brachten auch die Surianer keineLebensmittel mehr ins Lager. Der beständige Regen unddie heftige Kälte richteten dieKreuzbrüdcr vollends zu Grün«de. Denn ihre Zelte verfaulten und gaben sie der Rau«higkeit der Witterung preis. Täglich starb ihrer eine sogroße Menge vor Hunger und an Krankheiten, daß denLebenden zu ihrer Beerdigung Raum und Zeit gebrach.Von siebcnzig Taufend Pferden waren im vierten Monateder Belagerung nur zwei) Tausend übrig, dazu wegenHunger und Erstarrung unbrauchbar. Da verließen vieleWallbrüder das Lager; einige begaben sich nach Edessazu Balduin oder nach Cilicien, andere nach Cypcrn oderRomanicn, um diesen Beschwerlichkeiten zu entgehen. Vie«le Ritter, welche als tapfer und brav im Vaterlande, ge-golten, verloren ihren Ruhm, weil sie jetzt sich muthlosund weichlich bewiesen ^). Unter ihnen war auch derNormann Robert, welcher unter den Ersten aus demLager entwich. Auch der Grieche Taticius, welcher die
st,Ib. ^cj. 111,54. Wild.1 'yr. IV, ro. Letzterer bestimmtdie Gegend zwischen Finiminis,einem mir unbekannten Ort, undTerma, wahrscheinlich daö jetzigeAjas (Büschiugs Asien S.107.).
") djec s!ns evieisnti Oeicretiicur seciclisss juclicio, urljuos ^o^ularis celebriorer tarnaresilliclerac, lielerrimos 0INNIUN1Isdoeunu^ue irnpatienrizrimoivstsntaror ciivina «enteutia.
Ouid. p. 5 oi.