Gründung des Königreichs Jerusalem. 179
welche zu dem Thore führte, machte ihnen die Flucht sicher, L.roy?.wenn die Wallbrüdcr sie verfolgten "). Vergeblich ver-suchte Raimund die Brücke zu zerstören, denn die Arbeiterwurden durch die Pfeile der Türken verjagt, und ein höl-zerner Thurm, welcher sie dagegen schützen sollte, wardvon dem Feuer der Feinde angezündet. Endlich hinderteRaimund diese Ausfälle dadurch, daß er drei) Barbicalen ")gegen das Thor richtete, denn so lange diese gegen das-selbe Steinmassen schleuderten, wagte kein Türke aus demThore zu kommen, und machte sie-dann ganz unmöglich,als er es mit großen Steinen verrammeln ließ. Aber de-sto häufiger wurden nun ihre Ausfälle aus den beyden un-besetzten Thoren.
Darum wurde aus Schiffen, welche sie im Oron-tes fanden, da, wo Gottfried stand, nicht weit vonder steinernen Brücke beym Brückenthore, eine Schiff-brücke zusammengesetzt, damit die Fouragierer leichterüber den Fluß hinüber und zurückkommen, und ihreBrüder ihnen, wenn sie von den Feinden angegriffen wür-den, schneller zu Hülfe eilen könnten. Auf dem Berge Ma-regard nördlich von der Stadt jenseit des Orontes, wozwei) Moscheen und einige prächtige Gräber waren, ward,um die beyden bis dahin unbesetzten Thore zu bewachen,ein Schloß aus Steinen erbaut, in dessen Besetzung dieFürsten abwcchselten ^). Täglich ward von einzelnen Hau«
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*6) Petr. I'ucked. 786.Lslär. p.-02. vuib.p. 499. Alb. v. A i x. III. 4;.verwechselt dicß Schloß mit demspäter!',» erbaute«, dessen Bewoh»nung Tankred übernahm.