Gründung des Königreichs Jerusalem. 169
be oft gegen diejenigen, welche seinen Forderungen sich Z-»097.widersetzt, die Türken herbeygerufcn, daß sie deren Wein-berge zerstört, deren Saaten verbrannt, deren Heerdengeraubt hatten. So bewaffnete sich das Volk und zoggegen den Thurm, in welchem der alte Fürst wohnte.Balduin nahm an den Gewaltthatigkcitcn keinen offenba-ren Antheil, denn er fürchtete sich, seinen Nahmen durcheine solche That noch verhaßter bcy seinen Brüdern zumachen , und suchte das Volk zu besänftigen; er gingzu dem Fürsten, und beredete ihn, alle seine Schätze demRath und Bürgern für sein Leben anzubieten. Als dießabgewicsen wurde, und das Volk den Thurm zu bestür-men begann, da versuchte in Verzweiflung der alte Fürstan einem Strick sich vom Thurm hcrabzulassen, aber eheer zur Erde kam, war er von den Pfeilen seiner Unter-thanen durchbohrt 2-). Am andern Tage übergaben sieBalduin, der anfangs zum Schein ihr Anerbieten anzu-nehmcn sich weigerte, die Stadt und den von ihrem vo-rigen Beherrscher gesammelten Schatz. Bald darauf ver-kaufte Valduk ihm seine Stadt Samosata für zehntausendgoldene Denare, wodurch die Edessener von der Nahe desgefährlichen Feindes, und ihre Kinder aus der Gefangen-schaft bcfreyct wurden, und begab sich selbst zu Balduin.
So fiel ihm auch bald Sarudsch zu, wo ein andererEmir Balak herrschte , der wie Balduk oft die Edesse-
2°) ftoecor vos, ns ranKuins nicht bestimmen. Wenigstens drückter moiks sjus siollui me sinslis sich Gibbon n. eft lfte <tecl. Lnllet nomen meum >»ter ^tincijies kalt ot tlie 1 t. L. 1 , Vl.
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cialis. Llb. ^ cj. IV, 22. 22) Btt, den abendländischen
22) Wie viele«, oder ob gar Schriftstellern Balas, bep denkeinen Antheil Baldui« an seiner Arabern, Balak Ib« Bah-Ermordung hatte, das läßt sich rar».