Gründung des KSnigreichs Jerusalem. 155
Kaum war der Tag angebrochen, als das Gcschrey und I'i°y7.die Drommeten der ausgestellten Wachen die Ankunft derFeinde meldeten. In Verwirrung lief alles zu den Waffen;die Schlachtordnungen waren aber kaum gestellt und dasGepäck in Sicherheit gebracht, als die Türken, hundertund fünfzig tausend an der Zahl, mit schrecklichemSchlachtgcschrey H angriffen, und die furchtbare Mengeihrer Pfeile wie Hagel die Luft erfüllte; fast keiner derWitter, ungeachtet ihrer Schilde, Helme und Panzer, bliebohne Wunde. Die Türken flohen mit ihren schnellenPferden, wenn die Ritter mit ihren Lanzen verdrängen,und kamen eben so verderbend wieder zurück, wenn sie sichzurückgezogen hatten. Alle zitterten, denn eines solchenKampfs waren die Ritter nicht gewohnt *). Erst alsdurch Wunden und die Hitze des Tages die Ritter ermü-det , und ihre Lanzen zerbrochen waren, standen die Tür-ken zum Streit mit dem Schwert. Aber auch hier siegtenihre leichten Sabel über die schweren Schlachtfchwerter derRitter. Dennoch kämpften die Kreuzfahrer muthig, in-dem die Weiber mit Speise und Trank sie erquickten, undzum Streit ermunterten P, bis endlich die UeberlegenheiLder Türken sie zwang, hinter die Wagenburg zu fliehen,
2) Petr. ^ueleb. p. 78» incoxaiturn. I'ulcder.sagt, die Türke» Hütten gerufen x>. 82z.nsscio cliicholicuni in lill-
xu» SUL h-ndars. Daß ihr Feld- leminss czuoyus N-Nlrse IN
geschreh schon damals, wie jetzt: tuerunc nobis in islu-
Allah akbar (Allah ist groß) war. k'una. 91,2s stkereb-nc nodi»erhellt z. B. aus L 2 N. L 2 ä 0 w. - confoilancos no» korti-
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