l48 Geschichte der Kreuzzüge. Buch l. Kap. V.
Ä- I0Y7. zu überliefern, als von den Barbaren aus dem Abendlan-de sie erstürmen zu lassen. Dazu waren sic sehr geneigt.Sie hatten, als die Stadt von den Lateinern so gewaltigbeschossen wurde, den Butumites selbst hereingerufen, ihnaber wieder vertrieben, weil ein falsches Gerücht, daßKilidsch Arslen mit einem großen Heere zum Entsätze derStadt herbcykomme, ihnen neuen Muth gab. Der Kai-ser Alexius also war sogleich bereit, den Wallbrüdern dieverlangten Schiffe zu überlassen; er ließ sogar eine beson-dere Art verfertigen, welche von dem Sec getragen werdenkonnte, deren jedes hundert Mann faßte, und bemanntesie zum Theil mit Turkopulen, welche geübt waren imKampfe zu Wasser; andere ließ er von den Pilgrimmen be-setzt werden ^). Dem Manuel Butumites, welchen erdiesen Turkopulen zum Führer gab, befahl er an, dieVerbindung mit den Belagerten heimlich wieder anzuknü-pfen, und durch Versprechungen völliger Sicherheit allenEinwohnern, und obendrein herrlicher Geschenke der Schwe-ster und Gemahlin des türkischen Fürsten, sie zur Ueber-gabe der Stadt an den griechischen Kaiser zu bewegen.Mit den Schiffen sandte er den Taticius nebst zweytausendLeichtbewaffneten zum christlichen Heer, unter dem Vor-wand, daß er, als des Landes kundig, mit Rath undThat ihnen beysiehen sollte ^), eigentlich aber, um desBesitzes der Stadt sich desto mehr zu versichern. Aberden Taticius machten seine häßliche Gestalt, seine ver-
26 ) Nach Albert von Air na Co »ine na wurden sie alle(II, 3Z) war nur Ei» Schiff von von Turkopulen geführt.Turkopulen, die andern waren ^Vnna Conin. lid. XI,
von Franzosen beseht. Nach A n- x. 3rz.