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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
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120 Geschichte der Kreuzzüqe. Buch I. Kap. Hl.

L'.le> 97 . gcbig beschenkt. Von nun an kam in jeder Woche, solaug das abendländische Pilgcrvolk vor Konstantinopelwar, ein kaiserlicher Diener ins Lager mit zehn ScheffelnGeld ro), welche unter die armern Wallbrüder vertheiltwurden. Gottfried, als er mit seinen Begleitern ins La-ger zurückgckommen, sandte den kaiserlichen Prinzen sei-nem Vater heim, und zog mit seinem Volk wieder in dieVorstadt Pcra ein. Nun war Friede und freundschaftli-ches Vernehmen zwischen dem Herzog und dem Kaiser.Gottfried gebot den Scinigcn Ruhe und Ordnung undwillige Bezahlung, und Alexius befahl bey Todesstrafeseinen Unterthanen Billigkeit an, und gebot ihnen, alles,was sie ihnen verkauften, in richtigem Maß zu liefern.Als um Fastnachten die andern Wallbrüderhcere ausge-zogcn, Boemund und Robert von Flandern bereits zuDyrrachinm gelandet waren, und sich der Hauptstadtnäherten, verlangte der Kaiser von Gottfried, mit sei-nem Heer nach Pelckanum in Asien zu gehen, und fandihn bereitwillig. Die Wallbrüder lagerten sich bey Chal-cedon, wo wie zu Pera die Geschenke des Kaisers fort-dauertcn, und wenn die Griechen anfingen, die Lebens-rnittel theurcr zu verkaufen, weil dort ihnen die Kreuz-brüder nicht mehr schaden konnten, so durfte nur Gott-fried beym Kaiser deswegen sich beschweren, und die Be-schwerden wurden abgestellt.

Das Bcyspicl Gottfrieds, welcher nach des KaisersVerlangen den Lcheneid geschworen, machte die meistender einzeln nachkommenden Ritter geneigter, des Kaisers

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