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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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116
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n 6 Geschichte der Kreuzzüge. Buch I. Kap. 111 .

8-1097. den Kampf endigte, und Gottfried ihn ins Lager zu kom-men hieß. In der Stadt aber war wahrend des Kampfesdie größte Furcht. Weil die Gefahr, von den Lateinernerobert zu werden, welches nach der Griechen! Besorgnißihre Absicht war, der Stadt au einem Donnerstage droh-te, an welchem Tage Alexius das Kaiserthum mit Mielh-lingcn erobert, und ihrer Plünderung die Stadt preis ge-geben hatte, so fürchteten die Geringen und Vornehmen,welche dem Kaiser ergeben waren, seinen Untergang andiesem Tage als göttliche Strafe. Der Kaiser aber, umsie zu beruhigen, faß unter freyem Himmel auf seinem kai-serlichen Thron ohne Panzer, Schwert und Schild, mitruhigem Angesicht, und sprach den Umhcrsichenden Muchein, wich auch nicht, als Einer neben seinem Thron voneinem Pfeil der Kreuzbrüder niedcrgestrcckt wurde. Eswar aber der Donnerstag der Leidenwochc, an welchemdie Griechen und Lateiner vor den Mauern der Kaiserstadtkämpften -4).

") Anna Com ne na er-zählt. wie gewöhnlich, die Ver-anlassung dieses Kampfs und de»Kampf selbst ganz verschieden. DerKaiser habe einige von GottfriedsGrasen zu sich gerufen, um diesesich geneigt zu machen, damitdurch ihren Einfluß Gottfried zurLeistung des EidcS sich bequeme.Als diese wegen ihrer natürlichenRedseligkeit Loire-

----- sich lange

in der Stadt verweilt, so sey un-ter den Lateinern das falsche Ge-rücht entstanden, auch sie seycnvon dem Kaiser in Gewahrsam

genommen, wodurch die Lateinerbewogen worden, die erzähltenFeindseligkeiten zu üben. Langehabe der Kaiser diese nicht erwie-dcrn wollen. Erst als die Mauerselbst von den Lateiner» bestürmt,und ein Grieche neben dem Throndes Kaisers erschossen worden,habe AlcpiuS den, NiecforuS be-sohle» , mit einer Abthcilung derWogcuschühei! gegen sic auszuzie»licn, doch habe er ihm geboten,nur die Lateiner zu schrecken, ih-res Lebens aber so viel als mög-lich zu schonen. S. 294. 2Y5>