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1 (1807) Gründung des Königreichs Jerusalem
Entstehung
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86
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86 Geschichte der Kreuzzngc. Buch I. Kap. II.

Z. coy6 Abgeordneten, welche Peter nach Nissa geschickt hatte, umihn zu entschuldigen, mußten sogleich die Stadt verlassen,ohne angchork zu seyn.

Der fromme Peter versuchte noch Ein Mittel, seineUnschuld zu beweisen, das aber eben so unglücklich ausfiel.Cr sandte einen Bulgaren, welcher das Kreuz augenonifmen, nach Nissa, und bat durch ihn um Waffenstillstandund um eine Unterredung und beydes ward bewilligt. So-bald dies bekannt gemacht war, fingen die Wallbrüder an,die Wagen zu bepacken, und machten sich, ohne auf Pe-ters und der Ritter, welche sich bey ihm befanden, Vor-stellungen zu achten, auf den Weg. Peter sah hier wie-derum seine Unschuld verkannt. Man glaubte in der Stadt,er habe nur um Waffenstillstand nachgcsucht, um zu ent-flieh», und hernach zu plündern. Die Einwohner unddie Krieger von Nissa stürzten aus der Stadt und eiltenseinem Heere nach z die Pilgrimmc wurden in die Sclave-rcy hmweggeführt oder erschlagen, und keines Alters undGeschlechts wurde geschont, Dies letzte Unglück war Pc-tern verderblicher als eines der vorhergehenden. Die Nis-sancr raubten das ganze Gepäck, selbst Peters Geldwagen.Das ganze Heer wäre vernichtet worden, wenn es nicht inden Gebirgen und Wäldern des Landes gegen seine Verfol-ger Schutz gefunden Härte. Hier flohen die Pilgrim-mc in zerstreuten Hansen durch dichte Wälder, über Fel-senklippen und durch rauhe Lhäler. Peter selbst flohohne Begleitung, und traf endlich auf der Spitze ei-nes Hügels mit Walther Bnrcl, Rainold von Bruis undFolter von Orcl ^) zusammen, welche fünfhundert Mannmit sich führten, Peter war sehr betrübt, weil er diese für

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